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UBS: US-Bankkauf oder Fusion wegen strenger Schweizer Kapitalpläne

?Die UBS-Spitze hat sich laut New York Post mit Vertretern der US-Regierung getroffen. Dabei ging es um eine mögliche Neuausrichtung der Strategie, mit der sich die Schweizer Bank gegen strengere Kapitalanforderungen im Heimatmarkt wappnen könnte.

Smart und clever: Sergio Ermotti, zum zweiten Mal an der UBS-Spitze
Smart und clever: Sergio Ermotti, zum zweiten Mal an der UBS-Spitze© Pascal Mora / Bloomberg

Unter anderem stünden der Kauf einer amerikanischen Bank oder eine Fusion im Raum, berichtete die New York Post am Sonntag unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Auf Anfrage von Bloomberg verwies die UBS auf die jüngsten Aussagen von Sergio Ermotti. Der Bankchef hatte erklärt, es sei “zu früh”, um über mögliche Szenarien zu sprechen, wie die UBS auf die geplanten Auflagen reagieren werde.

Strenger Schweizer Kapitalvorgaben als Geschäftshemmnis
Im Interview mit Bloomberg TV hatte Ermotti die Vorschläge am 11. September als “sehr strafend und exzessiv” bezeichnet und hinzugefügt, man müsse “darüber nachdenken, wie wir die Interessen unserer Aktionäre und Stakeholder schützen”. Zugleich betonte er, dass die Bank ihren Sitz in der Schweiz behalten wolle: Das sei “ein guter Faktor für die Schweizer Wirtschaft”.

Verlegung des Hauptsitzes als Option
Bloomberg hatte zuvor berichtet, die UBS prüfe auch einen Umzug des Hauptsitzes ins Ausland, falls die Schweiz an ihrer Forderung nach zusätzlichem Kapital festhalte. Die Bank warnt, die Kapitalanforderungen würden ihre Wettbewerbsfähigkeit einschränken. Die UBS drängt die Schweizer Regierung derzeit, die Pläne abzumildern. Sie könnten das Institut zwingen, bis zu 26 Milliarden US-Dollar zusätzliches Kapital vorzuhalten. (kb)

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