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UBS: Investoren sollten bei ESG-Anlagen vorne mit dabei sein

Investoren sollten nach Einschätzung des Global Wealth Managements der UBS mehr Gelder in Richtung Nachhaltigkeit lenken. Entsprechende Anlagemöglichkeiten werden immer zahlreicher, wie ein Blick auf die jüngste Entwicklung am Primärmarkt für Corporate Bonds zeigt.

Mark Haefele, Chief Investment Officer Global Wealth Management der UBS
Mark Haefele, UBS
© UBS Wealth Management

Nachhaltigkeit bekommt immer Rückenwind. Diese Einschätzung äußert Mark Haefele, Chief Investment Officer, Global Wealth Management der UBS, in der hauseigenen Publikation "UBS House View - Weekly Global". Er verweist dabei auf einen der Big Player aus den USA. So sammelte vor ein paar Tagen Alphabet mit der Emission von Nachhaltigkeitsanleihen einen Rekordbetrag von 5,75 Milliarden US-Dollar ein. Die Erlöse sind für Projekte in Bereichen wie Energieeffizienz, saubere Energien und ökologische Gebäude bestimmt.

BP kündigte - wie Haefele weiter berichtet - unterdessen an, die Investitionen in kohlenstoffarme Technologien bis 2030 pro Jahr um fünf Milliarden US-Dollar anzuheben. Die Hälfte davon soll in Öl- und Gasprojekte fließen, der Rest in umweltfreundlichere Vorhaben.

Drei interessante Bereiche
"Diese Bemühungen untermauern unsere Ansicht, dass neben Regierungen und Konsumenten auch die Unternehmen zunehmend versuchen, Nachhaltigkeitsprobleme anzugehen", schreibt Haefele. Er erkennt drei Bereiche, die besonders davon profitieren dürften.

Erstens rät er zu Anlagen in Themen im Zusammenhang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, wie saubere Luft und CO2-Reduzierung, Energieeffizienz und Smart Mobility.

Zweitens schlagt er Anlegern vor, Green Bonds in ihre Portfolios aufzunehmen, also Anleihen, deren Erlöse für Nachhaltigkeitsprojekte bestimmt sind.

Drittens legt er Anlegern nahe, ihr Kapital in bestimmte Themen zu leiten, die ihnen am Herzen liegen. Anleger, die etwas gegen die Umweltverschmutzung und das Abfallproblem tun möchten, könnten zum Beispiel in Unternehmen investieren, die an der Reduzierung von  Luftschadstoffemissionen oder nachhaltiger Abfallentsorgung und Bodenbewirtschaftung arbeiten.

Fazit: Angesichts der vergleichbaren Renditen mit traditionellen Anlagen, der nachweislich robusten Performance während der Talfahrt im März und der Möglichkeit, sich über Investments zu differenzieren, raten wir Anlegern, beim Trend zu nachhaltigeren Portfolios vorne mit dabei zu sein. (aa)

 

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