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UBS Asset Management sieht gute Gründe für EMD-Exposure

Die Aussichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften haben sich zuletzt deutlich verbessert, sagt Clemens Bertram von UBS Asset Management. Er sieht mehrere gute Argumente für ein Investment in Emerging-Markets-Anleihen.

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Schwellenländer-Bonds sind momentan ein besonders spannendes Investment, ist Clemens Bertram, Vertriebsspezialist bei UBS Asset Management, überzeugt. "Wir haben das Engagement in Anleihen aus Schwellenländern in letzter Zeit erhöht", berichtet er. Im vergangenen Jahr waren die Risikoaufschläge von Emerging-Markets-Anleihen gegenüber US-Staatsanleihen deutlich gestiegen. Grund dafür waren geopolitische Risiken und der starke US-Dollar. Nun geht man bei UBS AM offenbar davon aus, dass die Lage dreht.

Die Renditen von Schwellenländer-Bonds in lokaler Währung sind seit September in die Höhe geklettert, sowohl in absoluten Zahlen als auch im Vergleich zu den US-Renditen. Die Renditen von Papieren in Hartwährungen haben Anfang November 2018 zu einer Rally angesetzt. "Das spiegelt die Erwartungen der Anleger wider", sagt Bertram. Investoren rechnen offenbar mit einer vorsichtigeren Fed, einer weniger aggressiven US-Handelspolitik und einem stärkeren Stimulus für die chinesische Wirtschaft.

Zahme Fed nützt den Emerging Markets
Mit Blick auf die Bewertungen bevorzugen die Experten von UBS AM Emerging-Markets-Anleihen in lokaler Währung. "Das soll nicht heißen, dass es keine Abwärtsrisiken für Risikoaktiva gibt", betont Bertram. Er nennt als Beispiele die weltweite Konjunkturabkühlung und die geopolitische Unsicherheit. "Aber die Fed wird wahrscheinlich nicht zu ihnen gehören, zumindest nicht für die längste Zeit des Jahres 2019", sagt er. Eine geduldige Fed dürfte mittelfristig zu einem deutlich schwächeren US-Dollar beitragen. Das wäre für Schwellenländeranleihen von Vorteil. (fp)

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