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UBP: Schwellenländer nicht vorschnell abschreiben

Das synchrone Wachstum der Weltwirtschaft beschert auch den Schwellenländern Auftrieb. Der Einstieg in Emerging-Markets-Investments kann sich jetzt lohnen, sagt UBP-Experte Mathieu Nègre.

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Vom anhaltenden globalen Wirtschaftswachstum profitieren auch die Schwellenländer, sagt Mathieu Nègre, Head of Global Emerging Equities bei Union Bancaire Privée (UBP). Institutionelle Investoren sollten sich von der jüngsten Abwertung vieler Emerging-Markets-Währungen nicht abschrecken lassen. "Diese sind vor allem das Ergebnis der Dollar-Rallye", meint Nègre. Gerade jetzt sei die Zeit für einen Einstieg in Schwellenländer-Werte günstig.

Besonders positiv entwickeln sich momentan zyklische Aktien, also solche, die der aktuellen Aufwärtsphase des Konjunkturkreislaufs voll ausgesetzt sind, sagt Nègre. Dazu gehören beispielsweise Öl-, Gas- und Rohstoffaktien. Defensive Sektoren wie die Pharmabranche konnten von der jüngsten Korrektur an den Märkten profitieren. Zu jenen Sektoren in den Emerging Markets, die sich derzeit weniger gut entwickeln, gehören nach Einschätzung des Anlageexperten die Finanzbranche, das verarbeitende Gewerbe sowie die Telekommunikationsbranche.

Märkte zeigen sich widerstandsfähig
Würde Sorge um das globale Wachstum hinter der aktuellen Korrektur stecken, hätten sich defensive Werte besser entwickelt, erklärt Nègre. Die Tatsache, dass sie dies nicht getan haben, beweist für ihn die Widerstandsfähigkeit der globalen Märkte. Die positive Entwicklung dürfte sich fortsetzen, solange der starke US-Dollar die das synchrone Wirtschaftswachstum nicht ausbremst, ist der Experte überzeugt: "Das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen ist nach wie vor hoch." (fp)

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