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UBP befürchtet Rezession im Westen, wagt Wiedereinstieg im Osten

Die Schweizer Bank sieht wachsende Rezessionsgefahren in Europa und den USA, die von den Märkten aber noch nicht eingepreist sei. Ein besseres Chancen-/Risikoverhältnis böten chinesische Aktien, bei denen UBP auf der Käuferseite ist.

Norman Villamin, Chief Investment Officer (CIO) Wealth Management und Head of Asset Allocation bei UBP
Norman Villamin, Chief Investment Officer (CIO) Wealth Management und Head of Asset Allocation bei UBP
© UBP

Die Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) rät Aktien- und Anleiheinvestoren aufgrund der sich abschwächenden Gewinndynamik zu Vorsicht. „In ihrer Rhetorik priorisierte die Fed zuletzt die Bekämpfung der Inflation gegenüber wachsender Arbeitslosigkeit und nährte damit die Sorge, dass Europa und die USA in eine Rezession schlittern“, schreibt Norman Villamin, Chief Investment Officer (CIO) Wealth Management und Head of Asset Allocation bei UBP, in einem aktuellen Marktkommentar.

Schwächere Konjunktur noch nicht eingepreist
Die Märkte gäben sich zuversichtlich, dass die EZB umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung einer Fragmentierung in der Eurozone beschließen werde. Dennoch preisten die Euro-Hochzinsmärkte noch nicht ausreichend das Risiko einer Rezession ein. Vor diesem Hintergrund setzt die UBP auf alternative Anleihestrategien, bis die Bund-Renditen sich näher Richtung 2,0 Prozent bewegen und sich die Credit-Spreads so ausweiten, dass sie das sich eintrübende Konjunkturbild besser einpreisen.

Dies- und jenseits des Atlantiks sinkt das Kurs-/Gewinn-Verhältnis bei Aktien. „Die Konsenserwartungen sind aber immer noch zu optimistisch und reflektieren nicht die wirtschaftliche Verlangsamung, die von einigen vorlaufenden Indikatoren angezeigt wird“, warnt Villamin.

Wiedereinstieg in China
Nach dem Ausstieg aus dem chinesischen Aktienmarkt zum Ende des vergangenen Jahres hat UBP erstmals wieder Positionen im Land der Mitte aufgebaut. „China arbeitet sich langsam aus der Rezession heraus. Wir haben also das Aktienexposure aus entwickelten Industrieländern vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Konjunkturaussichten zugunsten von chinesischen Aktien reduziert, wo sich der Binnenmarkt gerade stabilisiert“, erläutert der CIO.

Gutes Chancen-/Risikoverhältnis gesucht
Daneben habe man direktionale Aktienstrategien durch asymmetrische Profile ersetzt. „Wir sind nach wie vor vorsichtig bei Aktien, und Anleger sollten ihren Blick auf Qualitätsunternehmen richten, die eine gute Visibilität im Hinblick auf die zukünftigen Erträge ermöglichen und stabile Dividendenerträge liefern.“

Daneben nutzt die UBP strukturierte Produkte und Optionen, um die Kundenportfolios gegen erhöhte Volatilitätsrisiken im zweiten Halbjahr abzusichern. (aa)

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