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Trump nimmt Südafrika wegen Enteignungen weißer Farmer ins Visier

Der südafrikanische Rand ist gegenüber dem Dollar nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zur Landreform in dem Land abgesackt. Dieser schürte Spekulationen über mögliche Sanktionen gegen das Land.

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© MH / Fotolia

Die Währung schwächte sich um bis zu 2,0 Prozent ab, nachdem Trump sagte, er habe US-Außenminister Mike Pompeo gebeten, "die Beschlagnahme und Enteignung von Land und Farmen in Südafrika genau zu untersuchen". Die südafrikanische Regierung schlug zurück und twitterte, dass sie "diese enge Wahrnehmung, die nur darauf abzielt, unser Land zu spalten", völlig ablehne. Darüber berichtet "Bloomberg News".

Entschädigungslose Enteignungen im Fokus
Der amtierende Botschafter der USA in dem Land soll einbestellt werden, um Trumps Kommentare zu erläutern, wie zwei Informanten berichteten. Der US-Präsident mischt sich mit seinen Äußerungen in eine andauernde Debatte ein, ob Südafrika Land beschlagnahmen sollte, ohne dafür zu zahlen, um Ungleichheiten, die während der Apartheid entstanden sind, anzugehen.

Stehen Sanktionen bevor?
Die Äußerungen lösten Besorgnis aus, dass die USA Südafrika zum Ziel von Sanktionen machen könnten, nachdem sie gegen die Türkei bereits vorgegangen sind, sagte Hironori Sannami, Devisenhändler für Schwellenländer bei Mizuho Bank, gegenüber Bloomberg. Eine derartige Entscheidung könnte den Rand weiter schwächen, erläuterte er.

In Johannesburg war der Rand um 9.30 Uhr um 1,8 Prozent schwächer. Die Rendite für die Benchmark-Staatsanleihe mit Fälligkeit 2026 stieg um fünf Basispunkte auf 8,97 Prozent. (kb)

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