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IM Investmentforum: Soziale Infrastruktur-Investments

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Trendwende? Abflüsse von GAM-Kundengeldern sinken auf 2,4 Milliarden

Die Abflüsse bei der GAM Holding AG haben sich im ersten Quartal 2019 auf 2,4 Milliarden US-Dollar verlangsamt, Auguren deuten dies als Zeichen für eine beginnende Stabilisierung des Unternehmen nach einem Skandal, der das Vertrauen der Investoren erschüttert hatte.

Tim Haywood
Tim Haywood kostete GAM eine Menge Nerven und Geld, genauso wie die Aktionäre. 
© GAM Group

In den ersten drei Monaten des Jahres zogen die Investoren rund 2,4 Milliarden US-Dollar aus den Fonds der Schweizer Gesellschaft ab. Im Vorquartal beliefen sich die Abflüsse aus den Gebühren erzielenden Kernfonds noch auf mehr als das Dreifache, nämlich 7,8 Milliarden US-Dollar, wie aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervorgeht. Es wird erwartet, dass das Zürcher Unternehmen die Investoren am Mittwoch über die Kapitalflüsse bis 31. März auf den neuesten Stand bringt. Per Ende Dezember 2018 verwaltet GAM 134,1 Milliarden Euro.

Zweites Halbjahr 2018 war mehr als schwierig
Die Abflüsse hatten sich in in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres beschleunigt, als GAM sich von seinem Chief Executive Officer trennte, eine Gewinnwarnung herausgab und sagte, dass die Dividendenzahlungen nach der Suspendierung von Rentenfondsmanager Tim Haywood wahrscheinlich gestoppt würden. Der Mittelabfluss aus der Vermögensverwaltung betrug in den sechs Monaten bis Dezember 13,1 Milliarden Franken (11,5 Milliarden Euro). In nur sechs Monaten hat GAM ein Drittel seiner wichtigsten Vermögenswerte verloren. (kb)

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