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Treibstoff für den Immobilienboom - dank eines neuen Start-Ups

In deutschen Metropolen können dank des Start-Ups Scoperty Gebote auf nicht zum Verkauf ausgeschriebene Häuser und Wohnungen abgeben werden. Damit will man dem ausgetrockneten Markt neue Immobilien zuführen. Vielleicht lässt ja ein tolles Angebot Nicht-Verkaufswillige ins Verkaufslager wechseln.

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Scoperty-Gründer und CEO Michael Kasch sagt: "Interessenten können auf der Plattform nämlich auch Eigentümer kontaktieren, deren Immobilien derzeit nicht als Verkaufsobjekte ausgewiesen sind, ihnen einen interessanten Preis vorschlagen und damit eventuell einen Verkauf anstoßen."
© Scoperty

Ein heiß gelaufener Markt, dem die Objekte ausgehen, gebiert Ideen, wie man für Nachschub beim Angebot sorgen könnte. Genau das tut Scoperty mit Hilfe von Big Data und KI, indem Nutzer der Plattform erstmals auf dem neu gegründeten Immobilienmarktplatz auch Gebote für Häuser und Wohnungen abgeben können, die derzeit nicht zum Verkauf gelistet sind. „Ein wesentliches Problem auf dem Immobilienmarkt ist derzeit die Angebotsknappheit“, sagt Scoperty-Gründer und CEO Michael Kasch. „Mit der Möglichkeit, unverbindliche Gebote auf alle Objekte abzugeben, bringen wir mehr Dynamik in den Markt.“

Digitales Äquivalent zum analogen Aushang
Sie hängen an Bäumen, an Laternenpfählen oder gleich am Gartenzaun: Inserate von Familien, jüngeren Arbeitnehmern, Selbständigen oder anderen Immobiliensuchenden, die nach Monaten oder Jahren der herkömmlichen Recherche den direkten Kontakt zu Immobilieneigentümern suchen. „Wir bieten mit Scoperty das digitale Äquivalent zum analogen Aushang“, sagt Michael Kasch. 

Schätzwerte von derzeit rund acht Millionen Häusern und Wohnungen online
Scoperty ist nach einer Testphase im Sommer in Nürnberg seit November auch in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt verfügbar. Die Immobilienplattform stellt Schätzwerte von derzeit rund acht Millionen Häusern und Wohnungen online, um dem Markt die Transparenz zu geben, die Nutzer brauchen, um sich orientieren zu können. „Unsere Schätzwerte sind ein erster Anhaltspunkt für Verkäufer und Käufer“, so Michael Kasch, der gemeinsam mit Sebastian Frenzel (CPO) und Anika Andresen (CMO) das Proptech-Start-up leitet. Eigentümer können ihre Immobilien auf der Plattform sprichwörtlich noch einmal in Besitz nehmen und mit konkreten Informationen zu Quadratmeterzahlen und jüngsten Renovierungen beispielsweise den Schätzwert präzisieren.

Völlig neues Spektrum für Suchende
Darüber hinaus bietet Scoperty verschiedene andere Möglichkeiten für seine Nutzer: „Verkäufer finden bei uns geeignete Makler oder sie öffnen ihr Objekt für Angebote, um erst einmal unverbindlich zu testen, was Käufer bereit wären, für das Haus oder die Wohnung zu zahlen“, sagt Kasch. „Damit eröffnet sich für Suchende ein völlig neues Spektrum, nämlich Immobilien, die nirgends gelistet sind, deren Eigentümer aber vielleicht zum Verkauf bereit wären.“ (kb)

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Über Scoperty:
Scoperty ist ein Gemeinschaftsunternehmen der ING Bank, PriceHubble und Sprengnetter. Der Marktplatz hat das Ziel, mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz eine neue Informationsqualität für wohnwirtschaftliche Immobilientransaktionen zu schaffen. Dafür können Eigentümer und Kaufinteressenten im Laufe des Jahres 2020 tagesaktuelle Schätzwerte aller 40 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland einsehen – und tiefergehende Objektdaten wie Wohnfläche oder Baujahr abrufen. Scoperty gibt damit einen aktuellen Marktüberblick mit dynamischen Schätzwerten. 

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