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Top-Immobilien in "Big Apple" besonders stark von Krise betroffen

Die Verkaufszahlen der exklusivsten Wohnimmobilien in New York sind im ersten Halbjahr um 70 Prozent abgesackt. Das sei laut einer Erhebung von Knight Frank der größte Rückgang unter den teuersten Städten der Welt.

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© TTstudio / stock.adobe.com

Der Trend, dass sich wohlhabende Bürger aus den Virus-verseuchten Metropolen auf das Land zurückziehen, zeigt sich an den weltweiten Immobilienmärkten. So wurden laut dem Makler Knight Frank in New York im ersten Halbjahr 2020 nur 41 Objekte für zehn Millionen Dollar oder mehr verkauft, gegenüber 137 im Vorjahreshalbjahr. Die Coronavirus-Pandemie sorgte für Grenzschließungen und drückte auf die Geschäftsabschlüsse. Damit war der Rückgang in der US-Finanzmetropole auch stärker als in London und Hongkong, die auf ein Minus von 68 beziehungsweise 61 Prozent kamen. Darüber berichtet Bloomberg.

Sydney konnte sich dem Trend entziehen mit einem Anstieg der Verkaufszahlen, und Singapur verzeichnete laut dem Knight Frank-Bericht nur einen leichten Rückgang.

„Die Auswirkungen von Covid-19 waren auf allen unseren internationalen Märkten zu spüren, wobei die meisten für einige Monate beinahe zu einem vollständigen Stillstand kamen, da weltweit verschiedene Lockdown-Maßnahmen ergriffen wurden”, erläutert Paddy Dring, weltweiter Leiter Prime Sales bei Knight Frank.

Immobilientransaktionen fast überall gingen zurück

Weniger Deals, Volumen aber höher
Trotz der weltweit sinkenden Anzahl von Abschlüssen waren die Transaktionswerte dem Bericht zufolge im Allgemeinen höher. Der weltweite durchschnittliche Transaktionswert für Super-Prime-Immobilien stieg im Zeitraum März bis Juni auf 20,7 Millionen Dollar, verglichen mit 18 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. London verzeichnete den größten Anstieg und lag mit einem durchschnittlichen Transaktionswert von 38 Millionen Dollar an der Spitze der Weltrangliste. (aa)

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