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Tipp: Diese Lokalwährunganleihen gefallen BNY Mellon derzeit am besten

Für den Emerging Market Debt Fondsmanager Federico Garcia Zamora sprechen einige gute Gründe dafür, in russische Lokalwährungsanleihen zu investieren.

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Federico Garcia Zamora, Fondsmanager des BNY Mellon Emerging Markets Debt Local Currency Fonds: "Insgesamt erwarten wir in Russland sowohl einen Anstieg der Kurse aufgrund der verstärkten Nachfrage als auch einen stärkeren Rubel. Kurzum: Von Schwellenländeranleihen in Lokalwährung gefallen uns Papiere aus Russland derzeit am besten.“
© BNY Mellon

Laut Federico Garcia Zamora, Fondsmanager des BNY Mellon Emerging Markets Debt Local Currency Fonds bei Standish, sind Staatsanleihen in Rubel derzeit besonders aussichtsreich, wie einem Kommentar anlässlich der bevorstehenden russischen Präsidentschaftswahlen am kommenden Sonntag zu entnehmen ist.

Putin garantiert Stabilität
Der Fondsmanager erwartet auf die Präsidentschaftswahlen in Russland am 18. März keine großen Reaktionen von den Finanzmärkten – wenn überhaupt. Alles spreche dafür, dass Wladimir Putin für weitere sechs Jahre bis 2024 wiedergewählt werden wird und damit politisch alles beim Alten bleibt. Laut Umfragen wollten ihn 67 Prozent der Bevölkerung wählen, auch wenn bei diesen Wahlen keine Begeisterungsstürme aufzukommen scheinen.

Die Supermacht ist wieder im Aufwind
Wer erwägt, in Russland zu investieren, der kann einen Blick auf russische Staatsanleihen werfen. Federico Garcia Zamora geht davon aus, dass sich deren Qualität weiter verbessern wird. Denn Russland erlebt dank steigender Ölpreise und einer strikten Haushalts- und Geldmarktpolitik eine Konjunkturerholung. "In den nächsten Jahren rechnen wir mit einem Wachstum von fast zwei Prozent. Die Inflation liegt mit derzeit 2,2 Prozent auf einem historischen Tief und dürfte auch in den kommenden Jahren unter der Zielvorgabe von vier Prozent bleiben", erklärt Federico Garcia Zamora.

Steigende Anleihenkurse zu erwarten
Dies verschaffe der Zentralbank Russlands beträchtlichen Spielraum, um die Geldmarktpolitik zu lockern, was derzeit nicht im Anleihenmarkt eingepreist sei. "Wir meinen, dass die Währungshüter die zurückhaltenden Marktprognosen übertreffen und die Leitzinsen von derzeit 7,5 Prozent um 100 Basispunkte senken werden. Parallel dazu dürfte auch der Rubel durch die Ölpreise gestützt werden, obwohl das Finanzministerium seine internationalen Devisenreserven zuletzt aufgestockt hat. Insgesamt erwarten wir in Russland deshalb sowohl einen Anstieg der Kurse aufgrund der verstärkten Nachfrage als auch einen stärkeren Rubel. Kurzum: Von Schwellenländeranleihen in Lokalwährung gefallen uns Papiere aus Russland derzeit am besten“, schreibt Federico Garcia Zamora abschließend. (aa)

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