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„TINA“-Faktor lässt Investoren drohende Risiken ignorieren

Die Aktienindizes steigen seit Monaten, allen Problemen und Risiken zum Trotz. Das könnte einfach daran liegen, dass Investoren angesichts niedrigster Renditen am Rentenmarkt keine anderen Alternativen mehr sehen, als auf Dividendenwerte zu setzen. Für Ostrum AM ist das ein bedenkliches Zeichen.

Axel Botte, Ostrum AM
Axel Botte, Ostrum Asset Management
© Ostrum AM

"There is no Alternative" - scheint derzeit das Motto an den Aktienmärkten zu sein. Das glaubt jedenfalls Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers. „Das Fehlen einer Alternative mag erklären, wieso die Aktienmärkte das Risiko die Unruhen in Hongkong völlig ignorieren“, schreibt er in der aktuellen Ostrum AM-Publikation „Strategy Weekly“.

Nach Ansicht Bottes könnte die zunehmende Eskalation in Hongkong eine neue Gefährdung für ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und China darstellen. Der von den US-Behörden verliehene Sonderstatus Hongkongs beruht nämlich auf seiner (relativen) Unabhängigkeit von Peking und der Zuverlässigkeit seiner Infrastruktur. Der Anstieg der Aktienindizes und die anhaltende Phase geringer Volatilität (VIX unter 13%) zeigten eine gewisse Gleichgültigkeit der Marktteilnehmer hinsichtlich der möglichen Folgen der Situation in Hongkong. "Allerdings könnten die anhaltende Gewinnrezession und die Outperformance von Versorgungsunternehmen und anderen defensiven Sektoren darauf hindeuten, dass sich die Dynamik im US S&P 500 Index verlangsamt", räumt Botte ein.

Erste Gewinnmitnahmen
Im Euroraum führte die Erholung von zyklischen Werten und Bankentiteln bereits zu Gewinnmitnahmen. Die Zuflüsse in Aktien seien in den letzten Wochen deutlich gestiegen. "Das könnte bedeuten, dass viele Investoren derzeit dem Markt hinterherlaufen, was in der Regel kein gutes Signal für die kommenden Monate ist", erklärt Botte abschließend. (aa)

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