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Teurer Fehler: Barclays kauft Wertpapiere im Milliardenvolumen zurück

Barclays ist in Kürze mit einem milliardenschweren Rückkauf von strukturierten und börsengehandelten Anleihen fertig, die die Bank versehentlich zu viel ausgegeben hatte. Wie teuer der Fehler letztlich sein wird, ist noch unklar. Hunderte Millionen werden es wohl sein.

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© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Wertpapiere im Volumen von 7,7 Milliarden US-Dollar wurden zum Rückkauf eingereicht, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Das diesbezügliche Settlement soll noch im Tagesverlauf erfolgen. Das Gesamtvolumen der in Frage kommenden Notes liegt den Angaben zufolge bei 9,5 Milliarden US-Dollar. Einige Anleger hätten ihre Forderungen auf anderem Wege geltend gemacht, so die Bank. Diese Ansprüche würden derzeit geprüft, berichtet Bloomberg News.

Insgesamt waren Wertpapiere im Wert von 17,7 Milliarden Dollar betroffen
“Barclays prüft derzeit die finanziellen Auswirkungen des Rücknahmeangebots und wird zu gegebener Zeit ein Update vorlegen”, so die Bank. Bei der Präsentation der Ergebnisse des zweiten Quartals hatte Barclays den Verlust in der Sache mit 751 Millionen Pfund beziffert. In dieser Schätzung war eine Rückstellung in Höhe von 165 Millionen Pfund für eine erwartete Geldstrafe der SEC enthalten.

Übers Ziel hinausgeschossen
Im August 2019 hatte Barclays bei den US-Aufsichtsbehörden die Emission von Papieren im Volumen von bis zu 20,8 Milliarden US-Dollar angemeldet. Im März 2022 gab die Bank dann jedoch bekannt, Anlageprodukte im Wert von rund 36 Milliarden Dollar ausgegeben zu haben. Der Konzern war daher verpflichtet, die betroffenen Wertpapiere zum ursprünglichen Preis zurückzukaufen.

So etwas sollte nie mehr wieder passieren können
Der Fehler wurde von Analysten als „grundlegend“, „bizarr“ und „peinlich“ bezeichnet und führte unter anderem dazu, dass Barclays einen milliardenschweren Aktienrückkauf verzögerte. Die Bank leitete eine externe Überprüfung des Fehlers ein und sagte, sie werde „geeignete Maßnahmen ergreifen“. (kb)

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