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Teslas Going Private: Saudi-Staatsfonds wäre dabei, aber wer sonst?

Der saudiarabische Staatsfonds ist bestrebt, Teil eines Investorenpools zu werden, der gebildet würde, um Tesla von der Börse zu nehmen, wie Bloomberg von Informanten erfahren hat. Elon Musk hatte eine Privatisierung des Elektroauto-Herstellers in der vergangenen Woche ins Spiel gebracht.

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© Scharfsinn86 / Fotolia

Der Public Investment Fund (PIF) des saudiarabischen Königreichs, der vor kurzem einen Anteil von knapp fünf Prozent an Tesla aufgebaut hat, untersucht demnach, wie er in die potentielle Transaktion einbezogen werden kann. Aber das stolze Preisschild von 82 Milliarden US-Dollar oder 420 US-Dollar je Aktie, wie von Musk im Tweet angedeutet, bedeutet, dass Tesla wahrscheinlich noch andere Geldquellen erschließen muss.

Elon Musk hätte gerne breiter gestreute Anlegerschaft beim Going Private
Die Tesla-Aufsichtsratsmitglieder bereiten sich auf Treffen mit Finanzberatern in dieser Woche vor, um den Vorschlag von Musk zu bewerten. Die Direktoren werden Musk, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, laut CNBC wahrscheinlich sagen, dass er sich wegen Befangenheit davon zurückziehen sollte, und empfahlen ihm, eigene Berater hinzuzuziehen. Musk hofft, ein oder zwei große Anteilseigner in einem Unternehmen zu vermeiden und würde stattdessen die Mittel lieber von einer größeren Gruppe bekommen, wie weiter verlautete. Er sei daher dabei, andere potenzielle Investoren einschließlich Vermögensverwalter zu akquirieren.

Musk im Interessenskonflikt bleibt wohl bei Gesprächen außen vor
Musks Tweet, der den Deal ankündigte - und die Proklamation "Finanzierung gesichert" - schockierte die Anleger, und er hat seine Behauptung, dass die Finanzierung für die Transaktion steht, noch nicht bestätigt. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC untersucht, ob der Tweet ernst gemeint ist, und mindestens zwei Investoren haben gegen Musk und Tesla geklagt, da sie eine Manipulation des Aktienkurses vermuten. Der Unternehmer besitzt 20 Prozent von Tesla, und es wären mehr als 60 Milliarden US-Dollar nötig, um die Anteile der Aktionäre aufzukaufen.

Geduldige Investoren sind gefragt
Nach Einschätzung von Nannan Kou, Senior Associate bei Bloomberg NEF in Peking, wird es nicht leicht sein für Tesla, eine Finanzierung zu erhalten. "Es dreht sich immer noch um die Frage der zukünftigen Auto-Verkäufe bei Tesla. Das ist im Wesentlichen ein Henne-Ei-Problem", erklärte Kou per E-Mail. "In diesem Stadium ist es für Tesla schwierig, die allgemeinen Investoren davon zu überzeugen, dass die Auslieferungen schnell ansteigen werden. Der potentielle Investor muss also geduldig sein und strategisch ausgerichtet."

Negative Cahsflows sind nämlich das Gegenteil dessen, was Private Equity-Investoren schätzen. Sie präferieren Firmen mit hohem Cashflow, um der zu übernehmenden Firma dann Teile der Schulden aus dem Take-Over aufbürden zu können. (kb)

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