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Tesla kommt Hedgefonds Greenlight Capital und David Einhorn teuer

Der US-Hedgefonds hat bei Tesla auf fallende Kurse gesetzt und ist mit seiner Spekulation zumindest bislang schief gelegen. Die Verluste kommen doppelt teuer: Neben einem fallenden Fondsanteilspreis ziehen auch enttäuschte Fondsanleger die Reißleine und reduzieren damit zusätzlich das Fondsvolumen.

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David Einhorn
© Bloomberg

Der Elektroautomobilhersteller ist bislang ein Albtraum für Baisse-Spekulanten. Darunter ist auch der bekannte US-Hedgefonds Greenlight Capital. Wie "Reuters" unter Berufung auf einen Investorenbrief des Hedgefonds berichtet, habe Greenlight Capital im ersten Halbjahr 18,3 Prozent an Wert verloren. Der Hedgefonds glaubt aber weiterhin daran, dass Tesla die Long-Investoren enttäuschen werde.

Laut Greenlight Capital Mastermind David Einhorn schädige die derzeit schlechte Presse betreffend Teslas neues „Modell 3“ die Unternehmensmarke. Darüber hinaus sei Einhorn skeptisch, dass die neuen E-Autos auf absehbare Zeit oder gar überhaupt profitabel produziert werden könnten.

Der Hegefondsmanager zählt laut „Reuters“ zu den schärfsten Kritikern des Automobilkonzerns und dessen Vorstandsvorsitzenden Elon Musk.

Die in den Hedgefonds engagierten Anleger sind ihrerseits darüber erbost, nicht genau über die genaue Höhe der Tesla-Schieflage respektive der angefallenen Verluste seitens des Hedgefonds informiert zu werden. Einhorn gesteht dies ein und meinte, dass einige Investoren wegen der enttäuschenden Performance Gelder aus dem Hedgefonds abgezogen hätten. (aa)

 

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