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T. Rowe Price: Ist die Konjunktur-Eintrübung in China schlecht?

Die chinesische Wirtschaft wächst immer langsamer. Das muss für Aktienanleger aber nichts Schlechtes sein, sagt Eric Moffett von T. Rowe Price.

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© natanaelginting / stock.adobe.com

Der makroökonomische Ausblick für China wird dominiert von einem schwächeren Wirtschaftswachstum. "Chinas Wirtschaft wächst derzeit jährlich um etwas mehr als sechs Prozent", berichtet Eric Moffett, Portfoliomanager bei T. Rowe Price. Vor einem Jahrzehnt wuchs die chinesische Wirtschaft noch mit zweistelligen Raten. Diese Traumzahlen dürften für das Reich der Mitte nicht noch einmal zu erreichen sein, sagt Moffett. "Aus globaler Sicht ist das Wachstum aber immer noch solide", betont er.

Für viele chinesische Unternehmen und ihre Aktien ist nicht das nationale Wachstum am wichtigsten, sondern das Wachstum der Haushalte. An dieser Front sieht es gut aus: In der vergangenen Dekade ist das verfügbare Haushaltseinkommen trotz nachlassender Konjunktur deutlich gestiegen. "Dafür gibt es zwei Gründe: Demografie und Politik", erklärt der Portfoliomanager. Die Ausgaben von Chinesen im erwerbsfähigen Alter steigen. Politiker wiederum arbeiten seit Jahren daran, die Löhne anzuheben, um den Konsum anzukurbeln.

Niedrigzinsen entschärfen das Schuldenproblem
Viele Anleger sorgen sich über Chinas hohen Schuldenstand. Auch hier gibt Moffett zumindest teilweise Entwarnung: Die Unternehmensschulden sind zwar in den vergangenen Jahren gestiegen, die Zinssätze aber parallel dazu gesunken. Vor zehn Jahren war der Zinssatz für Unternehmen in China zweistellig. Heute liegt er zwischen vier und fünf Prozent. Ändert sich der Zinszyklus, wird China das zwar zu spüren bekommen. Im Gegensatz zu anderen Ländern steht es aber nicht unter Zugzwang, die Zinsen in absehbarer Zeit zu erhöhen. Denn es gibt keine Anzeichen für eine deutlich steigende Inflation. (fp)

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