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Super-GAU: Union Investment baut Volksbank Invest-Produktion ab

Nachdem Union Investment die Volksbank Invest übernommen hatte, wird die Produktion in Österreich eingestellt, war aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen. Zuletzt habe es kräftige Abflüsse aus den Fonds der Volksbank Invest gegeben, da der Vertrieb in Richtung Absatz der Union-Fonds arbeitete.

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Diese nicht ganz unerwartete Maßnahme, die die Österreich-Tochter auf ein Dasein als verlängerte Werkbank der Deutschen und damit den Vertrieb der Union Investment-Fonds reduziert, bedeutet den Verlust von 37 Jobs in der Volksbank Invest KAG sowie von 15 weiteren im Back Office im Bankbereich. 

Zur Erinnerung: 2015 hatte die Union Asset Management Holding AG 100 Prozent der Anteile an der Volksbank Invest Kapitalanlagegesellschaft m.b.H übernommen.

Stellungnahme

Auf Rückfrage bei der Pressestelle der Union Asset Management Holding ließ man die Redaktion wissen, dass Union Investment nach wie vor voll zum österreichischen Markt stehe, indem man sich langfristig engagieren werde. Man müsse jedoch feststellen, dass die Vertriebspartner in Österreich vor allem die in Luxemburg und Deutschland aufgelegten Fonds nachfragten, während es zu hohen Abflüssen aus den Fonds gekommen sei, die die Union Investment Austria anbiete.

Produktion wird eingestellt

Dies habe zur Folge, heißt es weiter in der Stellungnahme, dass die KAG Union Investment Austria (UIA) bis Ende 2017 umgebaut und ihr Leistungsspektrum reduziert werde. Man werde am Standort Wien zukünftig keine Wertpapierfonds mehr produzieren und administrieren. Die UIA werde in einer schlankeren Aufstellung als Vertriebsgesellschaft fortgeführt werden. Im Fokus stünden somit die Beratung und Betreuung der österreichischen Volksbanken sowie der institutionellen Kunden am Wiener Standort. (kb)

 

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