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Subventionswunsch: deutsche Windgiganten nicht erpicht auf Marktpreise

Bei der ersten Auktion von Offshore-Windprojekten in Deutschland verzichteten die Entwickler gerne auf Subventionen. Sie waren überzeugt, dass die Technologie robust genug war, um ohne Hilfen Gewinne einzufahren. Jetzt sind sie offensichtlich sich nicht mehr so sicher.

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© rost9 / Fotolia

Die deutschen Offshore-Windgiganten studieren derzeit ein britisches Programm, mit dem sichergestellt wird, dass sie für ihren Strom ausreichend bezahlt werden, unabhängig von den Großhandelspreisen.

Absicherungen erwünscht
Potenzielle Bieter der nächsten deutschen Offshore-Auktionen im Jahr 2022, darunter Orsted  und Vattenfall, versuchen, die Große Koalition von Bundeskanzlerin Angela Merkel davon zu überzeugen, neue Auktionsregeln auszuarbeiten, um ihre Einnahmen mit den riesigen Windrädern im Meer zu sichern. Sie befürchten, dass die konfuse Klimapolitik der Regierung die Investitionen in die Technologie riskanter macht. Auch sind sie der Ansicht, dass sie Garantien für Investitionen in Milliardenhöhe brauchen.

Britisches Vorbild "Contract-for-Difference"?
Möglicherweise muss die Regierung ähnliche Differenzkontrakte (Contract-for-Difference, CfD) anbieten, mit denen Großbritannien die Technologie gefördert hat. Diese Vereinbarungen schreiben den Preis für Strom, der durch neue Projekte erzeugt wird, fest. Davon profitierten im vergangenen Jahr unter anderem SSE, Equinor und Innogy. Investoren streben ein Offshore-Zahlungssystem an, das wirtschaftlich sinnvoll sei - und das sei eindeutig das CfD-System, sagte Volker Malmen, deutscher Geschäftsführer von Orsted, wie Bloomberg News berichtet.

Bereits zum Abheben
Die globale Offshore-Windproduktion könnte bis 2040 auf 300 Gigawatt steigen.

Die Regierung prüft derzeit ihr Auktionssystem für Offshore-Wind und hat den Druck der Industrie zur Einführung von CfDs zur Kenntnis genommen, teilte das Wirtschafts- und Energieministerium am Freitag in einer e-Mail an Bloomberg mit, ohne Einzelheiten zu nennen.

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