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Studie: Institutionelle konzentrieren sich zunehmend auf Kryptos

Eine Studie zeigt, dass institutionelle Anleger, Vermögensverwalter und Hedgefonds sich zunehmend auf Kryptowährungen konzentrieren, da sie davon ausgehen, dass diese eine überdurchschnittliche Performance erzielen werden.

© rybindmitriy / stock.adobe.com

Große traditionelle Finanzinstitute engagieren sich zunehmend im Kryptobereich und legen mehr Fonds in diesem Sektor auf, da diese Anlageklasse aufgrund ihrer risikobereinigten Renditen als attraktiv gilt. Dies geht aus einer neuen globalen Studie des in London ansässigen Unternehmens Nickel Digital Asset Management (Nickel) hervor, Europas führendem Hedgefonds-Manager für digitale Vermögenswerte.

Digitale Assets werden zunehmend wichtiger in der institutionellen Asset Allokation
Die Studie, an der Pensionsfonds, Versicherungen, Family Offices, Vermögensverwalter und Hedgefonds beteiligten, die in diesem Sektor investiert sind, ergab, dass 43 Prozent davon ausgehen, dass die Zahl der traditionellen Finanzunternehmen, die Kryptofonds und Anlagelösungen auflegen, in den nächsten zwei Jahren dramatisch steigen wird. Weitere 53 Prozent glauben, dass es zu einem leichten Anstieg kommen wird. Fast drei von vier (73 Prozent) der befragten institutionellen Anleger und Vermögensverwalter erwarten in diesem Jahr einen Anstieg der Auflagen von Fonds für digitale Assets im Allgemeinen, während nur zwei Prozent einen Rückgang prognostizieren.

Das zunehmende Engagement traditioneller Institutionen ist eine gute Nachricht für den Sektor – fast jeder Fünfte (18 Prozent) gibt an, dass das Engagement großer Unternehmen für ihr Engagement in diesem Sektor sehr positiv ist, während 74 Prozent es als recht positiv bewerten.

Kryptos bald unter den Top 5 Assetklassen?
Die von Nickel in den USA, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Singapur, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführte Umfrage unter Organisationen, die zusammen Vermögenswerte in Höhe von rund 1,1 Billionen US-Dollar verwalten, ergab, dass sie davon ausgehen, dass Kryptowährungen in den nächsten fünf Jahren zu den fünf wichtigsten Anlageklassen für risikobereinigte Renditen gehören werden. An zweiter Stelle stand Private Equity, gefolgt von Aktien aus Schwellenländern. Die Studie ergab, dass 75 Prozent davon ausgehen, dass Kryptowährungen innerhalb von fünf Jahren Teil der Portfolio-Allokation institutioneller Anleger werden.

Präferierte Umsetzungswege
Die befragten Unternehmen geben an, dass aktiv verwaltete, diversifizierte Long-Only-Portfolios der bevorzugte Weg sind, um in den Bereich der digitalen Assets zu investieren, gefolgt von aktiv verwalteten, diversifizierten Long-Short-Portfolios und passiven, diversifizierten Portfolios als dritte Wahl. Arbitrage-orientierte Hedgefonds belegten den vierten Platz vor ETFs und ETPs. (kb)

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