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Storebrand Asset Management zeigt starkes Wachstum im ersten Quartal

Nach einem erfolgreichen Jahr 2020 setzt sich bei Storebrand AM das starke Wachstum des verwalteten Vermögens auch 2021 fort. Im ersten Quartal konnten die Assets under Management um 25 auf nunmehr 987 Milliarden Kronen (NOK) gesteigert werden, was etwa 98 Milliarden Euro entspricht.

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Jan Erik Saugestad, CEO Storebrand Asset Management
© Storebrand Asset Management

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Zuwachs um 19 Prozent und macht Storebrand zu dem am schnellsten wachsenden Asset Manager in Nordeuropa. „Wir sind mit dem ersten Quartal sehr zufrieden“, sagt Jan Erik Saugestad, CEO Storebrand Asset Management. „Nachhaltigkeit ist nach wie vor ein starker Wachstumstreiber, ebenso wie das gestiegene Interesse an alternativen Investmentlösungen wie Immobilien, Private Equity, Private Debt und Infrastruktur.“ Entsprechend war das erste Quartal geprägt von starken positiven Nettozuflüssen in Höhe von 24 Milliarden NOK (rund 2,4 Milliarden Euro). Die Erträge liefen sich im selben Zeitraum auf 446 Millionen NOK (44,4 Millionen Euro), was einen Anstieg von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet.

Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte
Nach dreijähriger Vorbereitungszeit ist die EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosures Regulation, SFDR) im 1. Quartal 2021 in Kraft getreten. Die Hauptziele der Verordnung sind es, nachhaltige Investments zu fördern, die Transparenz zu erhöhen und Greenwashing zu vermeiden. Zurzeit sind 69 Prozent der AuM von Storebrand Asset Management - einschließlich der Boutiquen SPP Funds, Delphi Funds und Skagen Funds - gemäß SFDR als Artikel 8 oder 9 klassifiziert.

Kontrolle der Selbsteinstufungen erwartet
„Wir standen der Verordnung von Anfang an positiv gegenüber und sind zuversichtlich, dass sie Anlegern helfen wird, zu beurteilen, welche Asset Manager Nachhaltigkeit wirklich in ihre Prozesse integrieren“, betont Saugestad. „In dieser ersten Phase der Klassifizierung haben die Vermögensverwalter möglicherweise unterschiedliche Ansätze gewählt, die auf ihrer Interpretation der Verordnung beruhen. Wir erwarten nun, dass der bisherigen Selbsteinschätzung eine stärkere regulatorische Kontrolle folgen wird.“

Fokus auf Nachhaltigkeit als Grund für stärkere Inflows gesehen
Der Umfang des in nachhaltige Fonds investierten Kapitals hat in den letzten fünf Jahren stark zugenommen. „Wir sehen den gleichen Trend bei unseren eigenen Zuflüssen“, sagt Saugestad. „Schon im vergangenen Jahr war Storebrand der am schnellsten wachsende Vermögensverwalter in Nordeuropa, als unser verwaltetes Vermögen um 15,7 Prozent zunahm, was vor allem auf unseren Fokus auf Nachhaltigkeit zurückzuführen ist.“

Nachhaltigkeit auch in den illiquiden Assetklassen praktiziert
Zugleich suchen Investoren nach Diversifizierung, was sich am steigenden Interesse an alternativen Anlagen wie Immobilien, Private Equity, Private Debt und Infrastruktur zeigt. „Unsere Kunden verlangen insbesondere, dass ihr Vermögen über alle Anlageklassen hinweg nachhaltig verwaltet wird – ein Bereich, in dem wir eine Führungsrolle anstreben“, fügt Saugestad an.

Verstärktes Engagement für die Net Zero Asset Managers Alliance Initiative
Ende März unterzeichnete Storebrand AM zusammen mit 42 weiteren Investoren die Net Zero Asset Managers Alliance Initiative. Das Ziel ist, die strengen Emissionsreduktionsziele für 2030 zu erreichen und bis 2050 oder früher auf netto null CO2-Emissionen zu kommen. Die Initiative wurde von insgesamt 73 globalen Asset Managern unterzeichnet, die ein verwaltetes Vermögen von 32 Billionen US-Dollar repräsentieren, was mehr als einem Drittel (36 Prozent) des gesamten weltweit verwalteten Vermögens entspricht. „Wir haben uns bereits 2019 dazu verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und unser Engagement durch den Beitritt zur Net Zero Asset Managers Alliance erneut bekräftigt“, erklärt Saugestad. „Es gibt vieles, was wir alleine tun können, um den grünen Wandel zu beschleunigen, aber in Allianzen sind wir viel mächtiger. Wenn wir uns mit anderen Investoren, Vermögensverwaltern, Unternehmen, Regulierungsbehörden und Regierungen zusammenschließen, sind wir am erfolgreichsten. Beim Klimaschutz gewinnen oder verlieren wir gemeinsam“, so der Storebrand-CEO. (kb)

 

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