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Low-Touch-Komprimierung

Der anhaltende Druck durch Verschuldungsquoten, Bestimmungen für G-SIBs und begrenzte betriebliche Ressourcen zwingt Banken dazu, nach zunehmend ausgeklügelten Komprimierungslösungen zu suchen.

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Stiftungen brauchen spezielle Asset Management-Kompetenz

Stiftungen in Deutschland riskieren der Bank für Kirche und Caritas (BKC) zufolge ihre obersten Anlageziele. Der Erhalt des Stiftungskapitals und die Erwirtschaftung von Erträgen, die für die Stiftungsarbeit erforderlich sind, seien in Gefahr.

Bernhard Matthes, Bank für Kirche und Caritas
„Ein Großteil der fast 23.000 rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen Rechts in Deutschland befindet sich in einer unverschuldet schwierigen finanziellen Lage“, sagt Bernhard Matthes, Bereichsleiter Portfoliomanagement bei der Bank für Kirche und Caritas (BKC). „Auslöser dafür ist primär die Niedrig- und Nullzinspolitik der Notenbanken.“
© Bank für Kirche und Caritas

Laut Bundesverband Deutscher Stiftungen erwarten aktuell knapp 40 Prozent der Stiftungen hierzulande eine Rendite unterhalb der Inflationsrate. Daher kommt es BKC Asset Management zufolge mehr denn je darauf an, dass Stiftungen die Vermögen, die sie treuhänderisch verwalten, intelligent strukturieren. „Dazu gehört auch, die vielfältigen Chancen des Kapitalmarktes umfassend und mit Weitblick zu nutzen“, sagt Matthes.

Nicht immer verfügen Stiftungen über die dafür notwendigen internen Ressourcen
In solchen Fällen können externe Asset Manager eine Lösung sein. „Die Herausforderung dabei: Stiftungen brauchen spezielle Asset Management-Kompetenz, die ihren besonderen Ansprüchen gerecht wird.“ 

Nur wenige Finanzdienstleister verfügen über entsprechende Kompetenzen
Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Markttest „Stiftungsvermögen“ der Fuchs | Richter Prüfinstanz. Die BKC geht als positive Ausnahme aus diesem Test hervor. So erreicht das Asset Management der Bank mit Sitz in Paderborn in der Kategorie „Investmentkompetenz“ den ersten Platz. Auch in der Kategorie „Service“ sticht die BKC auf Platz 1 aus der Masse hervor – gerade auch durch ihr breites Angebot an Lösungen, das speziell auf Stiftungen abgestimmt ist. Dazu gehören neben umfassender Beratung auch das BKC-Kompendium „Kirchliche Stiftungen" und der „BKC Stiftungsradar“, den die Bank gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen entwickelt hat. Dieser Leitfaden ermöglicht, zu individuell passenden nachhaltigen Anlagestrategien zu gelangen. Denn gemeinnützige Stiftungen und kirchliche Einrichtungen wollen ihre ethische, konfessionelle oder weltanschauliche Grundhaltung zunehmend auch in ihren Investmentstrategien wiederfinden.

BKC Treuhand Portfolio „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“ 
Für Stiftungen mit geringerem Grundkapital kann es nach Einschätzung des Stiftungs-Branchendienstes RenditeWerk effektiv und aus Kostengründen sinnvoll sein, in einen bestehenden Stiftungsfonds zu investieren. RenditeWerk prüft regelmäßig die in Deutschland angebotenen Fonds und zertifizieren die besten von ihnen – entweder „als Baustein für Stiftungsvermögen geeignet“ oder sogar als „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“. Letztere müssen sechs verschiedene Kriterien erfüllen: flexibel, renditestark, ausschüttend, abgesichert, steueroptimiert, kostengünstig. Von den  über 12.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds (darunter etwa 40 ausgewiesene Stiftungsfonds), die laut RenditeWerk grundsätzlich für die Stiftungsanlage in Frage kommen, sind aktuell nur 15 mit dem begehrten RenditeWerk-Siegel „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“ ausgezeichnet.

Nur 15 Stiftungsfonds besitzen das RenditeWerk-Gütesiegel
Eine dieser herausragenden Anlagelösungen ist der BKC Treuhand Portfolio, der seit April auch in Österreich zum Vertrieb zugelassen ist. Dieser ethisch-nachhaltige Multi-Asset-Fonds mit einem 5-Sterne-Rating des Analysehauses Morningstar verfolgt als oberstes Ziel den langfristigen realen Kapitalerhalt, gepaart mit regelmäßigen, stabilen Ausschüttungen. „Der Fonds ist nach dem Vorbild der Stiftungsfonds der US-Eliteuniversitäten Harvard und Yale konzipiert“, sagt Matthes.

Harvard und Yale als Vorbild
Diese Universitäten haben bereits frühzeitig auf eine besonders breite Streuung des Vermögens gesetzt und erzielen damit herausragende Ergebnisse. „Daran zeigt sich, dass unser Anlagegrundsatz der Diversifikation heutzutage wichtiger ist denn je. Denn die Erträge der für Stiftungen traditionell üblichen Asset-Klassen – festverzinsliche, langlaufende Wertpapiere und Cash-Positionen – reichen bei weitem nicht mehr aus, um die Anlageziele zu erreichen“, sagt Matthes. Die Eignung als Basisinvestment für Stiftungen zeigt auch ein Blick auf die Ausschüttungsrenditen: Diese lagen beim BKC Treuhand Portfolio in den vergangenen Jahren stets oberhalb der Inflationsrate in Deutschland. (kb)

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