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Steve Eisman: "Rezession würde massive Firmenbondverluste auslösen!"

Der US-Markt für Unternehmensanleihen werde massive Verluste erleiden, wenn die USA in eine Rezession abrutscht, sagt Eisman. Der Fondsmanager der Neuberger Berman Group hatte Berühmtheit erlangt, als er vor der Finanzkrise von 2008 den Zusammenbruch der Subprime-Hypotheken prognostiziert hatte.

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Steve Eisman
© Bloomberg News / Bloomberg

Das US-Finanzsystem sei zwar stark, "das heißt jedoch nicht, dass wir keine Rezession haben werden“, sagte Eisman in einem Interview mit Bloomberg TV am Donnerstag in Hongkong. "Und ich denke, in einer Rezession wird es angesichts der mangelnden Liquidität massive Verluste an den Anleihemärkten geben." 

Mangelnde Liquidität wird Corporate Bond Markt hart treffen
"Wir werden große Verluste bei Papieren wie Triple-B-Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen usw. sehen, aber erst muss eine Rezession da sein", sagte er. "Unternehmensverbindlichkeiten werden nicht die nächste Rezession verursachen, aber dort wird die nächste Rezession schmerzlich zu spüren sein."

Eismans frühe Wetten gegen den Immobilienmarkt vor der Krise von 2008 wurden in dem Buch von Michael Lewis "The Big Short" aus dem Jahr 2010 verarbeitet, in dem die Fondsmanager charakterisiert wurden, die von den Marktturbulenzen profitierten. Eine auf ihm basierende Figur wurde von Steve Carell in der Verfilmung des Buches gespielt. (kb)

Redaktionelle Anmerkung: "Institutional Money" thematisierte diese ernstzunehmende Gefahr bereits in Print-Ausgabe 1/2019. Nachzulesen unter "Überschuldet?"

 

 

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