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Steht BNP Paribas vor der Schließung ihres Eigenhandelsbereichs Opera?

BNP Paribas steht gut unterrichteten Kreisen zufolge vor der Schließung ihrer 2,5 Milliarden Euro schweren Eigenhandelssparte.

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© BNP Paribas AM

Der Geschäftsbereich Opera Trading Capital des französischen Kreditinstituts, der riskante Wetten mit den Mitteln der Anteilseigner eingeht, hatte im vergangenen Jahr Schwierigkeiten, Gewinne zu erzielen, sagte ein Informant gegenber Bloomberg. BNP Paribas habe die Mitarbeiter informiert, dass sie die Schließung von Opera angewiesen habe, meinte ein  anderer. 

Opera ist zu 100 Prozent im Besitz von BNP Paribas und wird laut Angaben aus dem letzten Jahr mit 600 Millionen Euro an Kapital finanziert. Das in Paris ansässige Unternehmen beschäftigt Händlerteams in London und Hongkong. Der Fonds habe bereits begonnen, seine Positionen zu verkaufen, heißt es. 

Kapitalunterlegungsvorschriften machen das Geschäft nicht leichter 
Zwar ist der Eigenhandel für europäische Banken nicht verboten, jedoch ist er mit den Nach-Krisen-Regeln weniger wirtschaftlich geworden. Die französische Bank hat angeblich schon damit begonnen, Prime Broker und Gegenparteien über ihre Pläne zu informieren. (kb)

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