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State Street wird zur globalen Nummer eins im Bereich Asset Servicing

Die in Boston ansässige State Street Corporation übernimmt das Fondsdienstleistungsgeschäft des wesentlich kleineren Mitbewerbers Brown Brothers Harriman. Damit entsteht der weltweit größte Anbieter in den Bereichen Verwahrung, Buchhaltung und Verwaltung von Investmentfonds.

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© peshkova / stock.adobe.com

Ein Branchenriese, der noch immer weiter wächst: Für einen Betrag von 3,5 Milliarden US-Dollar übernimmt die US-Gesellschaft State Street, schon jetzt eine der größten Finanzholdings weltweit, die Investor-Services-Sparte des deutlich kleineren Mitbewerbers Brown Brothers Harriman (BBH). Vorbehaltlich der entsprechenden behördlichen Genehmigungen steigt State Street damit nach eigenen Angaben zum weltweit größten Anbieter von Dienstleistungen in Bezug auf Verwahrung, Buchhaltung und Verwaltung von Investmentfonds auf. Ihr Private-Banking- und Investment-Management-Geschäft wird die BBH behalten, um es unabhängig weiter zu betreiben.

In konkreten Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Zu den von State Street verwahrten Vermögenswerten in Höhe von 31,9 Billionen US-Dollar addieren sich 5,4 Billionen US-Dollar hinzu, die BBH unter Verwahrung hat. Die beiden Parteien erwarten, dass der Deal, der durch die Ausgabe von Stammaktien und durch Barmittel finanziert werden soll, bereits Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein wird. State Street geht zudem davon aus, dass sich die Transaktion bereits im ersten Jahr nach der Übernahme positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken wird.

Es geht vor allem um Reichweite
Der Finanzkoloss verspricht sich davon eine Ausweitung seiner globalen Präsenz insbesondere in Märkten wie Japan, dem Nahen Osten und Lateinamerika, wo die BBH-Sparte mit ihren 4.800 Mitarbeitern stärker präsent ist. Für State Street ist es die bedeutendste Übernahme seit der Akquisition des damaligen Konkurrenten Charles River Development, den das Haus sich im Jahr 2018 für 2,6 Milliarden US-Dollar einverleibt hat, aber keineswegs die größte der Unternehmensgeschichte. Bereits im Jahr 2007 hatte das Unternehmen die frühere US-Gesellschaft Investors Bank & Trust für 4,5 Milliarden US-Dollar geschluckt. (hh)

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