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Starke Performanceunterschiede zeigen: Top-Manager sind ihr Geld wert

Hedgefonds und Private Equity sind die großen Hoffnungsträger für Investoren, die in der Niedrigzinsphase nach alternativen Ertragsquellen suchen. Doch hohe Erwartungen führen leicht zu Enttäuschungen. Denn es gibt starke Performance-Unterschiede bei Private Equity und Hedgefonds.

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Marcus Storr, Head of Alternative Investments bei Feri
© Feri

Umso wichtiger ist es daher zu verstehen, worauf es bei der Auswahl geeigneter Investments ankommt, meinen die Experten von Feri. Hedgefonds und Private Equity sind keine Assetklassen im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr heterogene Investitionsmöglichkeiten.

Heterogene Investmentansätze
Da die Anlagestrategien darauf angelegt sind, Renditechancen unabhängig vom Marktgeschehen zu nutzen, fehlen Benchmarks, an denen sich Erfolg und Misserfolg messen lassen. Diese Marktunabhängigkeit kann man spiegelbildlich auch daran erkennen, dass die Abweichungen der Ergebnisse unterschiedlicher Private Equity und Hedgefonds-Investments deutlich höher sind als bei den traditionellen Assetklassen.

Besonders ausgeprägt sind die Return-Differenzen bei Private Equity
Die Besten ihrer Klasse, die aktuell in Europa aktiv sind, bringen Investoren Renditen von bis zu 18 Prozent. Hat man sein Geld jedoch in eines der schwächeren Beteiligungsmodelle gesteckt, landet man unter vier Prozent. Die Top-Performer unter den europäischen Hedgefonds liegen in der Spitze bei sieben Prozent und am unteren Ende bei weniger als einem Prozent- wobei diese Angaben für das zweite bis dritte Quartil gelten, die Extremwerte aus dem ersten und vierten Quartil liegen höher beziehungswiese niedriger.

Ausgeprägte Ertragsunterschiede
Insgesamt sind Ertrags-Unterschiede von Private Equity mit etwa 14 Prozent, und die von Hedgefonds mit rund sieben Prozent deutlich höher als bei Aktien aus dem Euroraum (zwei Prozent), Euro-High Yields (drei Prozent), Multi Asset (drei Prozent) oder Euro-Renten (zwei Prozent). Bei alternativen Investments geht dies allerdings mit einem relativ geringen Anlagerisiko einher. So liegt die Volatilität von Hedgefonds (fünf Prozent) und Private Equity (zehn Prozent) deutlich unterhalb der Volatilität von Euro-Aktien (15 Prozent).

Managerselektion ist Trumpf
Für den Investor heißt das: Bei alternativen Investments wie Hedgefonds und Private Equity kommt es ausschließlich auf die Performance der jeweiligen Einzelstrategie und damit auf die Fähigkeiten des jeweiligen Managers an. „Top-Quartile-Manager sind ihr Geld wert. Die größte Herausforderung für Investoren besteht darin, Manager zu finden, die in der Lage sind, eine Spitzenperformance zu liefern“, sagt Marcus Storr, Head of Alternative Investments bei Feri.

20 Jahre im Geschäft
Mit einer strengen Managerselektion schafft Feri seit vielen Jahrzehnten die Voraussetzungen für den Anlageerfolg im Bereich der alternativen Investments. Dazu gehören der persönliche und regelmäßige Austausch mit Fondsmanagern weltweit, wirksame Anreizstrukturen sowie die Fokussierung auf aussichtsreiche Nischenstrategien. Feri investiert seit 1999 in Hedgefonds und seit 1998 in Private Equity, verfügt mit 40 Mitarbeitern über eines der größten Alternative Investment Teams im deutschsprachigen Raum und betreut aktuell 8,5 Milliarden  Euro in Alternative Investments. (kb)

 

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