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Stanley Druckenmiller: Bärenmarkt wird noch länger andauern

Der bekannte Investor Stanley Druckenmiller warnt die Wall Street, dass der Kurseinbruch an den Aktienmärkten ist noch nicht vorbei sei und der Bärenmarkt noch länger laufen werde.

Stanley Druckenmiller
Stanley Druckenmiller
© Victor J. Blue für Bloomberg

“Meiner Einschätzung nach befinden wir uns seit sechs Monaten in einem Bärenmarkt”, sagte Stanley Druckenmiller, der das Duquesne Family Office leitet, laut Bloomberg News vor wenigen Tagen auf der 2022 Sohn Investment Conference. “Für diejenigen, die taktisch traden, ist es möglich, dass die erste Phase beendet ist. Aber ich halte es für sehr, sehr wahrscheinlich, dass der Bärenmarkt noch einen langen Weg vor sich hat.”

Technologieaktien im Bärenmarkt, Industriewerte kurz davor
Der Nasdaq Composite Index ist seit seinem letzten Hoch um mehr als 20 Prozent gefallen und erfüllt damit die traditionelle Definition eines Bärenmarktes. Während der S&P 500 am 20. Mai inmitten der Sitzung bis auf wenige Punkte an diese Schwelle herankam, sorgte eine Rally im damaligen späten Handel dafür, dass der Bullenmarkt für den Referenzindex technisch intakt blieb.

Fed will Inflation eindämmen
Als Katalysator für weitere Verluste sieht Druckenmiller den Umstand, dass die Federal Reserve aggressiv gegen die höchste Inflation seit Jahrzehnten vorgeht. Dies werde im Verlauf des nächsten Jahres wohl zu einer Rezession führen.

Vor etwa einem Jahr hatte Druckenmiller erklärt, die Politik der Zentralbank sei völlig unangemessen, und konstierte eine “rasende Manie auf allen Märkten”.

“Diese Periode war unglaublich kostspielig, weil in dieser Zeit viele Vermögenswerte gekauft wurden, mit denen viele Leute, die sich auf der Risikokurve bewegen, viel Geld verlieren werden”, sagte Druckenmiller, 68, der mehr als ein Jahrzehnt lang Geld für den Milliardär Georg Soros verwaltet hat.

Ebenfalls auf der Sohn Investment Conference äußerte David Einhorn von Greenlight Capital die Erwartung, dass die Inflation wahrscheinlich weitergehen werde. Als Grund nannte er zu geringe Investitionen in die Produktion von Materialien wie Papier und Zement, den Wohnungsbau und die Ölförderung.

Besser an die Seitenlinie wechseln
Da die Renditen von US-Treasuries so viel niedriger sind als die Inflation, zeigte sich Druckenmiller nicht zuversichtlich, dass Anleihen in einem Abschwung so gut abschneiden werden wie in der Vergangenheit. Deshalb hält er sich vorerst weitgehend mit Trades im Segment zurück.

“Ich fühle mich zwar nicht wohl dabei, Anleihen zu besitzen, aber ich fühle mich auch nicht so wohl dabei, Short-Positionen in festverzinslichen Wertpapieren zu halten, wie es noch vor drei bis sechs Monaten der Fall war”, erklärte er. “Gleichzeitig habe ich genug Bärenmärkte erlebt, um zu wissen, dass, wenn man in einem Bärenmarkt auf der Short-Seite aggressiv wird, einem in einer Erholung der Kopf abgerissen werden kann.” (aa)

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