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SSGA: Aktien-Ausverkauf lockt einen der größten Fonds noch nicht

State Street Global Advisors (SSGA), einer der größten Vermögensverwalter weltweit, sagt, die Börsen seien noch nicht stark genug gefallen, um mehr Aktien zu kaufen. Soll man also wirklich zuwarten, bis sich die Wolken verzogen haben?

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Altaf Kassam, EMEA Head of Investment Strategy & Research bei SSGA
© State Street Global Advisors

Laut State Street Global Advisors haben die jüngsten Handelsstreitigkeiten von US-Präsident Donald Trump mit China die Anleger so verschreckt, dass sie wohl kaum Aktien kaufen werden bevor eine Einigung erreicht ist. "Auch wenn einige Leute sagen, dass dies eine gute Gelegenheit ist, günstig einzusteigen, sehen wir nicht wirklich, dass Kunden die Chance diesen Monat nutzen werden", sagt Altaf Kassam, Leiter Anlagestrategie und Research für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei State Street, die 2,8 Billionen US-Dollar verwaltet, in einem Bloomberg-Interview in London.

Belastender Handelskrieg
"Diejenigen, die die Gewinne der letzten 10 Jahre genossen haben, wollen sich schützen, und diejenigen, die nicht eingestiegen sind, werden wahrscheinlich nicht einsteigen, bis dieser Handelskrieg beigelegt ist", führte Kassam weiter aus. Der neuerliche Handelskrieg zwischen den USA und China ist einer der wichtigsten Katalysatoren für das Ende der diesjährigen Marktrallye, die viele Anleger nicht überzeugte. Es waren nur ein paar Tweets nötig, dass die Volatilität anstieg, nachdem die Aktien weltweit einen Marktwert von etwa 3 Billionen US-Dollar einbüßten, wie der folgende Chart illustriert.

Vernichtung
In kurzer Zeit lösten sich drei Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung in Luft auf.

Goldman Sachs und Robeco sehen das anders....
Die Ansicht von State Street steht im Gegensatz zu den Einschätzungen von Goldman Sachs Asset Management und Robeco, die nach der Marktkorrektur Aktien kaufen oder Käufe erwägen, da sie auf eine Lösung des Konflikts setzen. Die jüngste Umfrage von Bank of America Merrill Lynch unter Fondsmanagern ergab jedoch, dass die Investoren den Handelskrieg als das größte Risiko ansehen. Ein Rekordanteil von Marktteilnehmern hat Absicherungen gegen einen starken Rückgang der Aktienkurse in den nächsten drei Monaten erworben.

Erst nach einem Minus von zehn Prozent werden die Händler wieder kaufen
Der MSCI All-Country World Index ist in diesem Monat bis Montag um 4,4 Prozent gefallen. Das sei nicht dramatisch genug, um die Händler zu bewegen, die Schwächephase für Käufe zu nutzen, sagte Kassam. Er schätzt, dass ein Ausverkauf von zehn Prozent nötig sei, um Kaufinteresse auszulösen. State Street war vor dem Rückgang im Mai bei Aktien übergewichtet und hat den Rückgang nicht für Zukäufe genutzt. (kb)

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