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Sprunghafter Anstieg der Ausfälle bringt mehr Absicherungen bei CLOs

Asset Manager, die Kredite in Collateralized Loan Obligations (CLOs) bündeln, nehmen bei neuen CLOs weitere Klauseln auf. Das soll ihnen helfen, mehr Geld zurückzugewinnen, wenn Kredite notleidend werden, da die Ausfälle zunehmen und Umstrukturierungen kontroverser werden.

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Ein Special Purpose Vehicle (SPV) und mehrere Parteien mit unterschiedlichen Interesenslagen: das CLO-Konstrukt
© Federal Reserve System, Washington

In den letzten Monaten ist der Großteil der neuen Transaktionen aus den USA und Europa nun mit so genannten „Sanierungs-“ (Workout) oder „Verlustminderungs“-Vorkehrungen ausgestattet, wie Bloomberg News meldet. Diese sollen den Portfolio-Managern die Flexibilität geben, auch nach Abwärtsbewegungen an Finanzierungen beteiligt zu bleiben, hieß es weiter. Bemühungen, die Bedingungen bestehender CLOs zu ändern, sind schwieriger, da die Zustimmung der Anleger eingeholt werden muss.

Asset Manager brauchen mehr Flexibilität für bessere Verhandlungsergebnisse
Der weltweite CLO-Markt, der auf ein Volumen von rund 860 Milliarden US-Dollar kommt, hat eiligst versucht, Probleme mit der Zusammensetzung der Wertpapiere zu beheben. So hatten Maßnahmen zum Schutz von Anlegern in den am besten bewerteten Teilen des Konstrukts die Position der Vermögensverwalter bei strittigen Umstrukturierungsverhandlungen geschwächt, bei denen viel auf dem Spiel stand.

Anlegerschutzbestimmungen wirken dem entgegen
Ein derartiger Schutz stellt eine Einschränkung für Manager dar, die von Hedgefonds und anderen gewieften Anleger ausgenutzt werden kann, und reduziert den Betrag, den CLOs im Vergleich zu anderen Gläubigern zurückerhalten können, um bis zu 30 Cent je US-Dollar, sagt Barclays.

„Manager sollten sich nun bei Umstrukturierungen sehr viel wohler fühlen, da sie mit am Tisch sitzen werden“, sagte Oliver Harker-Smith, ein CLO-Portfoliomanager bei Barings in London, gegenüber Bloomberg News. (kb)

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