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Spanische Großbank startet Bitcoin-Handel

Über ihre Filiale in der Schweiz will die Bank BBVA künftig den Kauf und die Verwahrung von digitalem Geld anbieten. Das Institut gehört unter den großen Geldhäusern in der Europäischen Union zu den Krypto-Pionieren.

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© rrice / stock.adobe.com

Die Bank BBVA will im Handel mit Kryptowährungen mitmischen. Als erstes Institut des Landes wird sie zukünftig über ihre Filiale in der Schweiz die Möglichkeit bieten, digitales Geld zu kaufen und verwahren zu lassen, zunächst Bitcoin. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Nach eigenen Angaben beschäftigt sich die Großbank bereits seit mehreren Jahren mit der Blockchain. Nun sei die Zeit reif für den Einsatz dieser Technik bei der Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Diese haben ein enormes Potenzial, ist Alicia Pertusa, Leiterin der Abteilung für Kundenlösungen bei der BBVA, überzeugt.

Der Handel mit Kryptowährungen ist für Banken in der Europäischen Union (EU) erst seit Beginn dieses Jahres erlaubt. Mit ihrem Engagement in Kryptowährungsprojekten gehört die BBVA unter den Großbanken zu den Pionieren. In ihrer Heimat Spanien arbeitet sie gemeinsam mit der Caixabank, Santander, Bankia und Sabadell an einem Sofortzahlungsmodell mit digitalem Geld, dem "Euro digital". Neben der BBVA zeigt unter anderem die französische Großbank BNP Paribas Interesse an Kryptos: Der FAZ zufolge hat sie im Oktober 2020 eine erste Transaktion von digitalen Vermögensnachweisen ("Security Token") abgeschlossen.

Kleine Institute gehen voran
Viele große Banken in der EU bekunden zwar Interesse am Thema Bitcoin & Co., bleiben bisher aber in einer Beobachterrolle. Kleinere Privatbanken sind mutiger. So hat etwa Hauck & Aufhäuser Anfang Dezember einen Krypto-Fonds aufgelegt. Die Sutor Bank und die Fidor Bank bieten die Möglichkeit, in Kryptowährungen zu investieren. Und das Münchner Bankhaus von der Heydt will ab kommendem Frühjahr eine Handels- und Verwahrplattform für professionelle Anleger anbieten. (fp)

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