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SPAC-IPO von Signa Sports wird größer, doch die Zulassung dauert noch

Zusätzliche 70 Millionen US-Dollar von Investoren im Rahmen ihrer geplanten Fusion haben sich Signa Sports United und die Blankoscheck-Firma Yucaipa Acquisition Corporation gesichert, wie Bloomberg News von Informanten erfahren hat. Der Zulassungsprozess dauere allerdings noch an.

René Benko
Immobilien-Tycoon René Benko hat auch noch andere Interessen.
© Signa

Signa Sports gehört zum Imperium des österreichischem Immobilien-Tycoons Rene Benko, und verkauft Rad-, Tennis-, Wander- und Mannschaftssport-Produkte online. Zu seinen Marken gehören etwa Fahrrad.de, Bikester, Campz, Addnature, Tennis-Point, Outfitter und Stylefile.

Über die Fusion mit Yucaipa will also Signa Sports in New York an an die Börse gehen. Die Unternehmen hatten sich im Rahmen des Börsengangs bereits etwa 300 Millionen US-Dollar weitere Mittel gesichert. Diese Zahl werde nun auf 372 Millionen Dollar steigen, sagten die Bloomberg-Informanten. Signa Sports und Yucaipa könnten den Markt bereits in dieser Woche über den erhöhten Betrag informieren.

Yucaipa, eine Special-Purpose Acquisition Company (SPAC) des Milliardärs und Investors Ron Burkle, ist im August 2020 an die Börse gegangen und hat dabei 345 Millionen US-Dollar aufgebracht. Die Aktie schloss am Donnerstag in New York bei 9,92 US-Dollar, nach einem IPO-Preis von 10 US-Dollar.

Wie üblich haben die SPAC-Investoren das Recht, Aktien zu 10 US-Dollar pro Stück zurückzugeben, was die Mittel des SPAC entsprechend reduziert. Diese Rückforderungsquoten sind zuletzt angestiegen, da die Begeisterung für SPACs nachgelassen hat. Zu dieser Verhaltensänderung haben eine verschärfte Aufsicht und einige hochkarätige Flops beigetragen.

Die Notierung von Signa Sports ist für das viertes Quartal geplant. Der genaue Zeitpunkt sei freilich unklar, da der Zulassungsprozess aufgrund hoher Transaktionsvolumina und verstärkter Prüfung länger dauert, sagten die Informanten. (kb)

 

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