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Soziale Komponenten bei ESG-Anlagen von Pensionsfonds werden wichtiger

Eine neue Umfrage zeigt, wie Pensionseinrichtungen passive Fonds mit Fokus auf soziale Kriterien auswählen und einsetzen. Bei der von CREATE-Research erstellten Studie wurden institutionelle Investoren mit einem verwalteten Vermögen von mehr als zwei Billionen Euro befragt.

Simon Klein
Simon Klein, Global Head of Passive Sales bei der DWS
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

CREATE-Research hat für diesen Report 142 Altersvorsorgeeinrichtungen in 17 Ländern mit einem verwalteten Volumen von insgesamt 2,1 Billionen Euro befragt. Davon haben 40 Pensionsfonds an zusätzlichen Interviews teilgenommen, um die Ergebnisse qualitativ zu vertiefen. Die „Studie Passive Investing 2021: Rise of the social pillar of ESG“ wurde kürzlich veröffentlicht. Darüber informiert die DWS.

Die „S“-Säule der ESG-Kriterien – das sind Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung – spielt für Pensionsfonds und andere Altersvorsorgeeinrichtungen eine immer größere Rolle bei der Auswahl ihrer Investments, besonders vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie. So lautet ein Ergebnis einer aktuellen von der DWS unterstützten Umfrage.

Erhöhte Allokation in passive Fonds mit Fokus auf "S" 
66 Prozent der befragten Pensionsfonds haben vor, die Gewichtung von passiven Fonds, die einen Fokus auf Soziales besitzen, in den kommenden drei Jahren zu erhöhen. 67 Prozent geben an, dass es für die Auswahl eines passiven Anlageprodukts wichtig ist, ob dieses im Einklang mit der eigenen „sozialen“ Agenda steht.

Wichtige Ergebnisse 
Die Covid-19-Pandemie wurde von 59 Prozent der Befragten als wichtiger Grund für das erhöhte Interesse an der „S“-Säule der ESG-Kriterien genannt. Fast ein Viertel der Befragten (22 Prozent), haben bestätigt, dass ihre passiven Fonds mit Fokus auf soziale Kriterien den breiten Markt seit dem Kurseinbruch im März 2020 übertroffen haben. Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer (36 Prozent) sehen passive Fonds mit Fokus auf der „S“-Säule als Teil eines defensiven Portfolios, um extreme Risiken zu managen

Vierte Kooperation zwischen DWS und CREATE-Research
Die DWS unterstützt bereits zum vierten Mal diese Studie, die auch die Verbreitung von passiven Fonds bei Pensionsfonds untersucht. Die vorherigen Ausgaben haben sich auf die Themen Stewardship und klimabezogene Anlagen konzentriert. „Diese wichtige Analyse zeigt nicht nur, dass Pensionseinrichtungen passive Investments immer stärker einbeziehen, sondern auch die Dominanz der ESG-Kriterien und die zunehmende Bedeutung der ‚S‘-Säule dabei“, sagt Simon Klein, Global Head of Passive Sales.

Professor Amin Rajan (Bild), CREATE-Research Chief Executive, kommentiert: „Unsere aktuelle Studie zeigt, wie Covid-19 lange verdeckte Schwächen in der heutigen Marktwirtschaft ans Licht gebracht hat, aber auch, wie die ‚S‘-Säule der ESG-Kriterien eine Rolle spielen kann, diese Schwächen zu beheben“. (kb)
 

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