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So hat sich Dickie Hodges positioniert

Welche Marktmeinung Dickie Hodges von Nomura Asset Management bei Anleihen, Credits, EMD und Aktien hat, zeigen seine jüngst vorgenommenen Transaktionen. Vor allem seine Wetten auf Veränderungen der US-Zinskurve könnten für professionelle Marktteilnehmer von Interesse sein.

Dickie Hodges, Nomura Asset Management
Dickie Hodges, Nomura Asset Management
© Nomura AM

Obwohl die Renditen von US-Staatsanleihen trotz hoher Inflationsraten zuletzt wieder gesunken sind, glaubt Dickie Hodges, Portfoliomanager bei Nomura Asset Management, dass die Renditekurven ihren Aufwärtstrend wieder aufnehmen können – insbesondere, wenn sich das Kreditwachstum erholt und dadurch Geld aus dem Bankensystem abfließt. Gleichwohl geht auch er nicht davon aus, dass angesichts der hohen Liquidität und möglicher Gegenmaßnahmen der Fed die Renditen stark anziehen werden.

Annahme eines nur temporären Inflationsanstiegs
„Der Inflationsschub hat sich nun sogar auf das dritte Quartal ausgedehnt. Wenn sich die US-
Renditekurve trotzdem erheblich abgeflacht hat, liegt das zum einen an der schieren Menge an Geld, die an den Märkten ein Zuhause sucht, und zum anderen an der Annahme des Marktes (und der Federal Reserve), dass die Inflation nur vorübergehend ist und stark zurückgehen wird. Es ist klar, dass viele der Faktoren, die hinter dem Inflationsanstieg stehen, vorübergehender Natur sind. Einige Faktoren aber deuten darauf hin, dass sich die Inflation als hartnäckiger erweisen könnte. Die Zentralbanken werden aber wahrscheinlich eine höhere Inflation tolerieren, um das Wirtschaftswachstum nicht abzuwürgen", kommentiert Hodges.

US-Anleihen am kurzen Ende geshortet
Im Portfolio seines dreieinhalb Milliarden Euro schweren Global Dynamic Bond Fund hält Hodges dennoch eine Short-Position für die Duration von US-Anleihen, allerdings ausschließlich am vorderen Ende (2 und 5 Jahre) der Renditekurve.

Eine optionsbasierte Position in zehnjährigen US-Treasuries ermöglicht es dem Fonds, von einer teilweisen Umkehrung der jüngsten Abwärtsbewegung der Kurven zu profitieren. Hodges ist der Ansicht, dass die Renditen am langen Ende der Kurve zu schnell und zu deutlich gefallen sind und deshalb einen Teil dieser Bewegung wieder aufholen dürften.

High Risk Credit soll Rendite aufpimpen
Am anderen Ende des Spektrums geht der Fondsmanager namhafte Engagements in den risikoreicheren Segmenten der Kreditmärkte ein. So etwa mit High Yield-Anleihen von Zyklikern wie Fluggesellschaften, Flughäfen, Automobil- und Autoteileherstellern sowie einigen Energieunternehmen oder CoCo-Bonds von Finanzunternehmen.

Lukratives EMD
Zu den größten Engagements in den Emerging Markets zählen Russland (Lokalwährung) und
Ägypten (USD, EUR), wo die Spreads einen ausreichenden Schutz gegen einen kurzfristigen leichten Anstieg der Renditen bieten.

Aktienshort wieder glatt gestellt
Hodges nutzte die im Juli erreichten Höchststände der europäischen Aktienmärkte für den Kauf von Aktien Put Optionen, die innerhalb des Fonds als Proxy-Absicherung für Kreditrisiken eingesetzt werden. Sie wurden vor dem Wiederanstieg zum Monatsende mit Gewinn verkauft.

Short am kurzen Ende kostete Performance
Dennoch bleibt eine leicht negative Monatsperformance von -0,17 Prozent, die auf den unerwartet starken Rückgang der Renditen kurzlaufender US-Staatsanleihen zurückzuführen ist. Auf Sicht von fünf Jahren hat der Fonds (Anteilsklasse I USD netto, Stand Ende Juli 2021) mit seinem ungebundenen flexiblen Investmentansatz aber eine Performance von 7,34 Prozent p.a. erzielt. (aa)

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