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So entwickelten sich die Staatsanleihen im vergangenen Monat

Der Ausverkauf an den globalen Anleihemärkten setzte sich im April fort. Grund dafür waren die für Mai erwarteten Zinsanhebungen durch die großen Notenbanken.

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© wsf-f / stock.adobe.com

Die globalen Rentenmärkte reagierten auf die Ankündigungen und Umsetzungen diverser Zinserhöhungen im April mit Kursabschlägen respektive Renditeanstiegen, berichtet "Tradeweb" in einer "Institutional Money" exklusiv vorliegenden Analyse. Vor diesem Hintergrund erreichten die Renditen vieler zehnjähriger Benchmark-Anleihen im April ein Dreijahreshoch.

Italien vor Griechenland
Italienische Papiere verzeichneten im April den stärksten Anstieg (um 74 Basispunkte gegenüber dem Vormonat) und lagen zum Monatsende bei 2,78 Prozent.

Die zweitgrößte Zunahme wies die Rendite der zehnjährigen griechischen Staatsanleihe auf, die den Berichtsmonat 65 Basispunkte höher bei 3,2 Prozent beendete. Das Land konnte seine vom IWF erhaltenen Notkredite zwei Jahre früher als geplant zurückzahlen, wobei die letzte Kreditrate am 4. April getilgt wurde.In Spanien stieg die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe um 62 Basispunkte auf 1,98 Prozent. Die Wirtschaft des Landes wuchs im ersten Quartal 2022 um 0,3 Prozent, wie vorläufige Daten des nationalen Statistikamtes zeigten.

In Deutschland kletterte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 39 Basispunkte auf 0,94 Prozent. Die Inflation fiel im April höher als erwartet aus, weshalb die Anleiherenditen stark anzogen und den fünften Monat in Folge anstiegen.

Abgabedruck bei US-Staatsanleihen
Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury verzeichnete die viertstärkste Zunahme und legte 56 Basispunkte auf 2,88 Prozent zu, nachdem sie am 21. April ein Dreijahreshoch von 2,92 Prozent erreicht hatte. Die Inflation ist in den USA weiterhin hoch, und die Breakeven-Raten liegen nach wie vor in der Nähe der höchsten Werte seit mehreren Jahrzehnten. Der von der Universität Michigan ermittelte Konsumklimaindex stieg im April auf 65,2 Punkte und damit um 9,8 Prozent gegenüber März.

Unterdessen legte die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe 29 Basispunkte zu, um den Berichtsmonat bei 1,91 Prozent abzuschließen.

Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe verzeichnete derweil einen geringen monatlichen Anstieg in Höhe von 0,30 Basispunkten und beendete den Berichtsmonat bei 0,21 Prozent, nachdem die Bank of Japan am 28. April ihre ultralockere Geldpolitik bestätigt hatte. (aa)


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