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Sieben Vorurteile gegen Japan-Investments auf dem Prüfstand

Europäische Anleger betrachten Investitionen in den japanischen Markt nach wie vor mit einer gehörigen Portion Skepsis – in den meisten Fällen völlig zu Unrecht, meint der globale Chefstratege von Nikko Asset Management John Vail.

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1. Japans globalwirtschaftliche Bedeutung schrumpft
Im Gegenteil: Japan wird immer wichtiger. Das Land kontrolliert wichtige Technologien sowie wesentliche Komponenten und Rohstoffe für deren Herstellung. Insbesondere gilt das für "Grüne Technologien": 2018 stammten rund 15.000 internationale Patente im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung aus Japan. Damit lag das Land deutlich vor den USA. Seit 2009 nimmt Japan jedes Jahr diesen Spitzenplatz ein (Quelle: Nationales Institut für Umweltstudien in Japan). Darüber hinaus hat Japan seit 2001 die meisten internationalen Patente im Bereich der Wasserstoff-Energie angemeldet.
© metamorworks / stock.adobe.com

Nikko Asset Management ist seit 1959 in Japan ansässig und mit einem verwalteten Vermögen von 283,2 Milliarden US-Dollar (Stand: 31.03.2021) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Als Europäer in Japan kennt John Vail, Chief Global Strategist bei Nikko AM, die Vorbehalte europäischer Anleger gegen ein Investment in Japan nur zu gut. Viele davon kann er entkräften – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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