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Sharpe Ratio über zwei lässt Institutionelle beim First Private Wealth zugreifen

Sharpe Ratio über zwei lässt Institutionelle beim First Private-Wealth zugreifen

Institutionelle Investoren wie Versorgungswerke, Banken und Stiftungen, die gezielt nach Erträgen suchen, die vor allem risikoadjustiert überzeugen, haben dafür gesorgt, dass der Flaggschifffonds der Frankfurter Fondsboutique First Private, der First Private Wealth, die 500-Millionen-Euro-Grenze geknackt hat. Allein seit Jahresanfang beträgt das Plus beim Volumen 53 Prozent. Offenbar konnte der von Martin Brückner gemanagte Fonds immer mehr institutionelle Investoren von seinem stringenten Multi-Strategy-Ansatz überzeugen.
 
Die Fondsanalysten haben jedenfalls ihren Daumen bereits gehoben: So hat das Vehikel (Anteilsklasse für institutionelle Investoren: ISIN DE000AoKFUX6) vier Sterne bei Morningstar, ein A-Rating bei Feri Eurorating sowie fünf von fünf Punkten in den Kategorien Gesamtertrag, Konsistenter Ertrag, Kapitalerhalt, Kosten bei Lipper.
 
Vielzahl von Alpha-Strategien über diverse Assetklassen
 
Richard_Zellmann„Der First Private Wealth verfolgt eine neuartige Strategie der Vermögensverwaltung, die börsenunabhängige Renditequellen mit klassischen Marktprämien und einem gut durchdachten Risikomanagement verbindet", erklärt Richard Zellmann (Bild links), Geschäftsführer von First Private, die Fondsstrategie.
 
Denn anders als traditionelle Mischfonds diversifiziert der Fonds nicht nur über verschiedene Assetklassen, sondern auch über zahlreiche Strategien. „Mit der traditionellen Long-Only-Streuung über Assetklassen wie Aktien, Renten oder Rohstoffe wird das Risiko gerade in Niedrigzinsphasen nicht mehr ausreichend entlohnt. Für den Wealth diversifizieren wir zusätzlich in eine Vielzahl von Alpha-Strategien, mit der wir die Rendite- und Risikoentwicklung des Wealth von der Zins- und Aktienkursentwicklung abkoppeln können", so Zellmann.
 
Sharpe Ratio über zwei
 
Seit der Auflegung im November 2008 hat der First Private Wealth im Schnitt eine jährliche Rendite von 7,12 Prozent erwirtschaftet. Dass die Rendite nicht auf Kosten des Risikos geht, beweist die niedrige Volatilität von nur 3,41 Prozent in den letzten drei Jahren. Die risikoadjustierte Renditekennziffer des First Private Wealth, die Sharpe Ratio, lag über drei Jahre bei beeindruckenden 2,18, was unter den Vergleichsfonds einen Spitzenwert darstellt. Der First Private Wealth hat seinen Zielkorridor für den maximalen Drawdown bei fünf bis sieben Prozent per anno begrenzt und strebt eine jährliche Rendite in gleicher Höhe an. Die aktuell niedrigen Zinsen durch höheres Risiko auszugleichen, ist für Zellmann keine Option: „Unser Fondskonzept eignet sich vor allem für Investoren, die ihre Vermögensanlage von der Aktien- und Zinsentwicklung abkoppeln wollen."
 
Sirenengesang steigender Kurse widerstehen
 
Das aktuell größte Risiko für vermögensverwaltende Ansätze sieht Zellmann in den Verlockungen weiter steigender Aktienkurse. „Trotz der anhaltenden Hausse sollten Anleger nicht der Euphorie erliegen. Viele Mischfonds haben auf die aktuelle DAX-Rallye mit der Erhöhung der Aktienquote reagiert. Wir werden auch weiterhin das Portfoliomanagement mit sehr ruhiger Hand steuern, um die Erfordernisse von konservativen Investoren nach risikoadjustierten Erträgen zu bedienen", so Zellmann.
 
Mittlerweile entscheidet sich aber nicht nur deutsches Geld für den Fonds. Seit dem 13. März 2015 ist der First Private Wealth auch in der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. (aa)
 
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