SGKB sieht mehrere Warnzeichen befürchtet turbulente Börsenmonate
Das Sommerloch könnte sich als Liquiditätsfalle herausstellen und der Auftakt eines möglichen Sommersturms sein. Angesichts der trügerischen Ruhe sieht die St.Galler Kantonalbank Deutschland mehrere "klassische Risiken" für das dritte Quartal dieses Jahres. Investoren sollten sich dagegen wappnen.

Im April hatte ein panikartiger Ausverkauf mit einer entsprechenden Portfoliobereinigung stattgefunden. "Nach der stärker als erwarteten Kurserholung mussten viele institutionelle Investoren ihre Untergewichtung aufgeben und dem steigenden Markt mit Käufen hinterherrennen. Dieser Prozess ist abgeschlossen, wie die jüngste Fund Manager Survey der Bank of America (BofA) zeigt: Die Cash Quoten liegen unter vier Prozent und zeigen eine Vollinvestition der Fondsmanager und die abgeschlossenen Zoll Deals (USA-Japan und USA-EU) sind nicht so schlimm wie befürchtet", beobachtet Michael Winkler, Leiter Anlagestrategie bei der St.Galler Kantonalbank Deutschland.
Vor dem Hintergrund einer inzwischen deutlich erhöhten Bewertung der Aktienmärkte, der Warnsignale des Sentiments (CNN Fear&Greed Index erreicht die „Extreme Gier Zone“) und der US-Optionsmärkte (Put-Call-Ratio in der Nähe der Tiefstände) sind die Aktienmärkte für das aktuelle Umfeld zu stark, warnt Winkler abschließend. (aa)

