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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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sentix: „Ungewöhnlich positives Signal für den deutschen Aktienmarkt“

Institutionelle Investoren geben in der Regel den Takt an den Märkten vor. Daher erhöht eine stark ansteigende mittelfristige Markterwartung bei den Großanlegern die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX in den kommenden Wochen haussiert.

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Julien Müller, sentix: „Die deutlich angestiegene Zuversicht, insbesondere unter den institutionellen Investoren, ist beachtlich, da die jüngste Entwicklung weder durch ein Preissignal noch durch die Nachrichtenlage „offensichtlich“ begründet ist. Dies ist ein konstruktives Signal, da die gewonnene Zuversicht somit nicht von Emotionen getrieben ist.“

Investoren sollten sich bei deutschen Aktien auf der Long-Seite positionieren, wenn man die Zahlen des jüngsten „sentix Global Investor Survey“ in die eigenen Allokations-Entscheidungen einfließen lässt. Auch in der aktuellen Woche ist der von sentix entwickelte Strategische Bias, der das Grundvertrauen der Investoren in deutsche Aktientitel auf Sicht von sechs Monaten misst, angestiegen und erreicht ein neues 13 Wochenhoch. Insbesondere institutionelle Investoren weisen laut sentix einen deutlichen Vertrauensgewinn auf. Der Teilindex steigt 13 Punkte im Vergleich zur Vorwoche. Das sei laut sentix-Analyst Julien Müller prinzipiell eine bullishe Indikation und stehe im Widerspruch zur saisonalen Börsenweisheit „Sell in May“.

Konstruktives Signal für den Einstieg

„Die deutlich angestiegene Zuversicht, insbesondere unter den institutionellen Investoren, ist beachtlich, da die jüngste Entwicklung weder durch ein Preissignal noch durch die Nachrichtenlage „offensichtlich“ begründet ist. Dies ist ein konstruktives Signal, da die gewonnene Zuversicht somit nicht von Emotionen getrieben ist“, erklärt Müller. „Unsere statistische Analyse jedenfalls ergibt, dass Investoren bei vergleichbarer Grundüberzeugung mit potenziell 2,3 Prozent Performance über die nächsten 16 Handelswochen rechnen konnten.“ (aa)

 

 

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