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sentix: Sind die inzwischen wieder höheren Aktienquoten bedenklich?

Der Behavioral-Finance-Spezialist sentix misst derzeit wieder höhere Aktien-Engagements bei Investoren. Damit stellt sich die Frage, ob dies nicht schon wieder ein bedenkliches Zeichen für antizyklisch agierende Anleger ist.

Manfred Hübner, sentix
Manfred Hübner, sentix
© sentix

"Der Blick auf die von sentix gemessenen Anleger-Positionierungsdaten zeigen, dass die Anleger ihre Aktienquoten in den letzten beiden Monaten erhöht haben", schreibt sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner in einer aktuellen Analyse. Aus einer Unterinvestierung sei laut diesen Daten inzwischen eine Überinvestierung geworden.

Wie verändert dies die Risikolage für Aktien? Laut Hübner insgesamt noch wenig, wie das - aus dem aktuellen "sentix Risiko-Report Oktober 2019" stammende - sentix Risikoradar zeigt:

Investoren haben Aktienquoten erhöht

"Im Risikoradar bewerten wir systematisch Chancen und Risiken, die sich aus dem Anlegerverhalten, insbesondere aus den Größen Sentiment, Positionierung, Markttechnik und Over-confidence, ergeben. Diese werden statistisch normalisiert und als sog. Z-Scores berechnet", erklärt Hübner.

Ein Wert von +/ 1 bedeutet dabei, dass rund 67 Prozent aller Beobachtungswerte innerhalb dieser Grenzen liegen. Ein solcher Risikowert stellt laut sentix in der Regel noch keine besondere Lage dar. Aktuell befindet sich das Risiko aus der Anlegerpositionierung allein bei einem Wert von -0,4 Z-Scores. Auch unter Einbeziehung der anderen Größen ergibt sich für Euroland-Aktien ein ähnlicher Gesamtwert.

"Die Aktienrisiken haben sich zwar in den letzten beiden Monaten erhöht, sind aber keineswegs extrem und für den Start in die saisonal starke Phase November bis April „verträglich“", erklärt Hübner abschließend. (aa)

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