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sentix ortet antizyklische Einstiegschance bei europäischen Banken

Konträr denkende Investoren finden bei europäischen Banken derzeit eine interessante Konstellation vor. Denn sowohl die Aktienkurse als auch das von sentix gemessene Investorensentiment notieren in der Nähe ihrer langjährigen Tiefststände

sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner
sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner
© sentix

„Beim Blick auf die Entwicklung der Anlegererwartungen zur Banken-Branche werden unweigerlich Erinnerung an die große Finanzkrise 2008 wach“, schreibt sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner in einer aktuellen Brancheneinschätzung. „Nicht nur, dass die Aktienkurse im Jahr 2018 fast ähnlich stark gelitten haben wie damals. Auch die von sentix im Sektorsentiment gemessene Stimmung ist ähnlich depressiv.“ Diese „bearishe“ Stimmung hat gute Gründe, wie ein Blick auf die letzten Jahre zeigt.

Seit der Finanzkrise 2007-2008 sind die Banken eine Krisenbranche. In den letzten acht Jahren gehörte der Sektor zu den mehr oder weniger beständigen Underperformern. Chancen auf Kurssteigerungen gab es in dieser Zeit nur selten. „Wenn es sie gab, wurden sie aber zuverlässig vom sentix Sentiment identifiziert“, betont Hübner.

Kurserholung voraus?
Der Chart unten zeigt laut Hübner die Stimmung als relatives Maß und normiert als z-Scores. Eine negative Stimmungsabweichung von mehr als zwei Standardabweichungen ist selten, entsteht jedoch in der Regel in der Endphase von ausgeprägten Schwächeperioden. Eine solche Schwächeperiode war das Jahr 2018, in der Banken durchgängig zu enttäuschen wussten.

Begleitet wurde die schwache Performance von Sorgen um einstige Branchengrößen wie die Deutsche Bank oder auch die italienischen und französischen Banken. „Nun, im Februar 2019, messen wir wieder ein sehr bearishes Sentiment von 2,36 Standardabweichungen“, erklärt Hübner mit Verweis auf nachfolgenden Chart:

Hohe Chance auf Kursgewinne
Laut Hübner sei es seit 2001 es erst das achte Mal, dass wir eine so negative Anlegererwartung messen. In den letzten sieben Mal konnten Bankaktien binnen Jahresfrist im Schnitt um ca. 20 Prozent zulegen. „Für „Contrarians“ also eine interessante Gelegenheit!“, erklärt Hübner abschließend. (aa)

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