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sentix mit Alarmsignal: Rentenanlegern droht bis Jahresende Stress

Bei Anleihen bemerkt sentix eine gefährliche Mischung: Es existiert hohes Exposure und schwächeres Grundvertrauen. Trotz fallender Anleihenkurse haben Investoren noch nicht auf die Verkaufsknöpfe gedrückt. Das könnte aber in den kommenden Wochen passieren, warnt sentix.

sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner
Manfred Hübner, sentix
© sentix

Vor einem Monat thematisierte sentix die Entwicklung im Strategischen Bias zu deutschen Aktien und die Frage, ob sich eine negative Q4-Entwicklung wie 2018 auch im Jahr 2019 wiederholen könnte (Institutional Money berichtete). "Bislang divergiert die Entwicklung im Bias so stark, dass wenig für eine Wiederholung der schwachen Aktienkursentwicklung spricht. Anders sieht dies bei Bonds aus!", warnt sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner mit Verweis auf nachfolgende Grafik:

Im Gegensatz zum Bias von Aktien (orange Linie in der Grafik) sei das Grundvertrauen der Anleger in Euroland-Bonds (blaue Linie) zuletzt stark unter Druck gekommen.

Eine solche Entwicklung deute auf eine zunehmende Verkaufsbereitschaft. Bedenkt man zudem, dass gemäß der sentix Positionierungsdaten die Anleger relativ hoch in Bonds investiert sind, dann erwächst hieraus nach Ansich Hübners ein erhöhtes Risikopotential.

Bislang halten sich die Anleger laut sentix noch mit größeren Abgaben zurück. Zum einen, weil die Portfolien „genug Speck“ aufweisen. Zum anderen, weil noch keine konjunkturelle Trendwende abzusehen ist.

"Uns würde es aber nicht überraschen, wenn sich bis Jahresende bei Bonds Abgabedruck einstellen würde und dieser, bis nahe an das Jahresende – ähnlich wie bei Aktien im letzten Jahr – anhalten würde!", prognostiziert Hübner. (aa)
 

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