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sentix Konjunkturindex zeigt: Stagnation ist noch kein Fortschritt

Die konjunkturelle Lage in Euroland bleibt angespannt. Zwar verbessern sich die sentix Konjunkturindizes im September leicht auf -11,1 Punkte. Doch zeigt ein Blick auf die Lagewerte, die nochmals tiefer ins Minus gerutscht sind, dass auch Euroland nicht weit von einer Rezession entfernt ist.

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sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner
© sentix GmbH

"In Deutschland dagegen muss man inzwischen davon ausgehen, dass die Wirtschaft nicht mehr wächst. Etwas Hoffnung machen zwar die Erwartungswerte, die sich deutlicher erholen können. Doch solange diese ein negatives Vorzeichen tragen, ist eine Trendwende noch nicht in Sicht", sagt Manfred Hübner, Geschäftsführer der auf Behavioral Finance spezialisierten Investment-Boutique sentix.

Euroland: Kurz vor der Rezession
Die Wirtschaft in der Eurozone stehe nach wie vor kurz vor einer Rezession, so Hüber weiter. Denn die Lagebeurteilung der von sentix befragten Anleger sei im September nochmals auf -9,5 Punkte gefallen: "Dies ist nicht nur der vierte Rückgang in Folge, sondern auch der niedrigste Stand seit Januar 2015. Ab minus zehn Punkten gehen wir von einer Rezession aus. Es fehlt also nicht viel."  Ob eine Rezession vermieden werden kann, ist zudem fraglich. Denn auch wenn sich die Erwartungswerte deutlich auf -12,8 Punkte verbessert haben, tragen diese immer noch ein negatives Vorzeichen. Für eine nachhaltige Trendwende würde es positiver Erwartungswerte bedürfen.

Euroland-Konjunkturindex offenbar kurz vor der Rezession

Woher könnte die Wende zum besseren kommen?
Trotzdem ist die Dynamik in den Erwartungen nicht so negativ wie 2011 oder gar 2008. Die Frage ist nur, was eine Trendwende bewirken kann. Hübner dazu: "Zwei Themen stehen hier für die Anleger im Fokus: zum einen der Handelsstreit zwischen den USA und China. Nach den schlechten Erfahrungen mit den Tweets von US-Präsident Trump ist allerdings kaum noch jemand bereit, hier in Vorleistung zu gehen." Bleibt noch die EZB, von der die Anleger bei der anstehenden Sitzung wahre Wunderdinge erwarten. Das sentix Themenbarometer Notenbankpolitik liegt bei +30 Punkten. Die Erwartungen an Mario Draghi, etwas Großes und Wirkungsvolles zu liefern, sind also hoch. "Man wird sehen, ob er liefern kann. Für die Finanzmärkte, aber noch mehr für die Realwirtschaft", sagt Hübner. (kb)

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