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Sentix: Für Bankaktien spricht gerade nichts – ein gutes Zeichen!

Bankaktien machen Anlegern derzeit keine Freude. Doch der Wind könnte bald drehen, zeigt eine aktuelle Analyse.

Manfred Hübner
Manfred Hübner, Sentix: "Gerade dann, wenn man sich keine Besserung mehr vorstellen kann, sollte das Sentiment Beachtung finden."
© Sentix

Investoren trauen Aktien von Bankhäusern aktuell nichts zu. Das Sentiment für Banken hat im Juni mit -2,4 Standardabweichungen den tiefsten Wert seit 2001 erreicht, zeigt die aktuelle Sektoranalyse von Sentix. Normalerweise deutet ein derart niedriger Wert auf steigende Kurse hin. Bei Banken aber ist die Stimmung seit Monaten auf dem Tiefpunkt, und zwar ohne dass die erhoffte Hausse bislang eingetreten ist.

Laut Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner liegt das daran, dass "fundamental so gar nichts mehr für den Sektor sprechen will". Mutige Investoren könnten aber genau darin eine Chance sehen: "Gerade dann, wenn man sich keine Besserung mehr vorstellen kann, sollte das Sentiment Beachtung finden", sagt Hübner.

Finger weg von Bauaktien
Vorsichtig sollten Anleger dagegen bei Bauwerten sein, mahnt Sentix. Während Bankaktien am Boden liegen, stehen Aktien von Bauunternehmen in der Gunst der Investoren derzeit ganz oben, zeigt die Analyse. "Der Sektor bietet sich als Untergewichtungskandidat an", sagt Hübner. Mehrere Gründe sprechen derzeit gegen Bauaktien: Zum einen sind die Titel während der Sommermonate oftmals weniger gefragt. Zum anderen liegt im Bausektor eine "negative Sentiment-Divergenz" vor.

"Während andere zyklische Sektoren 2019 bereits deutlich gelitten haben, trifft dies auf den Bau noch nicht zu", erklärt Hübner. Bleibt es bei der zyklischen Schwäche des Gesamtmarktes, sollte der Abschwung in naher Zukunft also auch die Bau-Branche erreichen. Andere zyklische Sektoren hätten da deutlich mehr Aufholpotential, so der Experte. (fp)

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