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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Sektor-übergreifend: Frankfurter Volksbank geht auf Sparkassen zu

Durch 19 Fusionen mit anderen genossenschaftlichen Instituten seit 1990 hat die Frankfurter Volksbank eG hinlänglich bewiesen, dass sie offen für Zusammenarbeit ist. Jetzt arbeitet sie sogar mit einem Institut aus einer anderen Säule des deutschen Bankensystems zusammen.

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Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling (Bild) hatte im Juli auf die strukturellen Veränderungen in der deutschen Bankenbranche hingewiesen. “Grund hierfür sind vor allem das Niedrigzinsumfeld, die herausfordernde Wettbewerbssituation sowie die Digitalisierung, die hohe Investitionen und Anpassungen von den Banken erfordern”, sagte er damals.
© Deutsche Bundesbank

Trotz einer steigenden Zahl von Übernahmen, Fusionen und Kooperationen ist die deutsche Bankenlandschaft noch immer reichlich zersplittert. Sie besteht aus Volksbanken/ Raiffeisenbanken, Sparkassen und privaten Instituten wie der Deutschen Bank.

Frankfurter Volksbank geht auf die Taunus Sparkasse zu
Dass die Frankfurter Volksbank Fusion kann, hat sie schon hinreichend bewiesen, jetzt gelingt eine sektorübergreifende Kooperation mit einem Mitglied des Sparkassensektors. Gemeinsam mit der Taunus Sparkasse werden künftig 26 Bank-Standorte gemeinsam betrieben, wie Eva Wunsch-Weber, die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, am Dienstag bei einem Ortstermin in Sulzbach erklärte. Das Modell sei mutig und zukunftsorientiert. “Denn erstmalig haben mit unseren beiden Instituten eine Sparkasse und eine Volksbank eine flächendeckende Kooperation vereinbart. Über alle Grenzen der tradierten Säulen des Bankwesens hinweg.“

Die Institute planen, weiter als Wettbewerber aufzutreten
Über eine Fusion hätten sie nicht nachgedacht, sagte Wunsch-Weber. Doch sie wollen sich die Kosten an den Standorten teilen und die Schließung von Filialen verhindern. Die Regulierungsbehörden seien vorab informiert worden und hätten keine Vorbehalte gegen die Kooperation.

Fließende Übergänge künftig nicht ausgeschlossen
Hans-Walter Peters, der Präsident des Verbands der privaten Banken, hatte vor kurzem in einem Interview mit Bloomberg erklärt, Säulen-übergreifende Fusionen sehe er im Moment zwar noch nicht, obwohl sie sicherlich heute schon Sinn machen würden. “Mittelfristig gehe ich aber davon aus, dass die Grenzen zwischen den Säulen fließender werden”, sagte er.

Konsolidierung im deutschen Bankensektor hatte sich 2018 fortgesetzt
Im Jahresverlauf reduzierte sich die Zahl der Kreditinstitute um 40 auf 1783. Deutlich stärker sank die Zahl der Geschäftsstellen, die sich in 2018 um 2239 oder 7,4 Prozent auf 27.887 verringerte, wie die Bundesbank berichtet. (kb)

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