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Scope: Welche zwei Fondsklassiker Spitzenratings im April erreichten

Im April konnten sich die Märkte nach den hohen Verlusten ab Mitte Februar wieder teilweise erholen. Auch für einige Fondsmanager ging es in den vergangenen Wochen wieder deutlich nach oben. Für zwei Flaggschiffprodukte für globale Aktien von DWS und Union Investment gilt dies ganz besonders.

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© snowing12 / stock.adobe.com

Insgesamt trugen per Ende April dieses Jahres 6.226 Fonds ein Scope-Rating. 402 Rating-Upgrades standen 346 Downgrades zu diesem Stichtag gegenüber.

DWS Vermögensbildungsfonds I und UniGlobal mit (A) geratet
Die globalen Aktienfonds DWS Vermögensbildungsfonds I und UniGlobal gehören beide zu den größten und bekanntesten Fonds für globale Aktien in Deutschland. Beiden gelang per Ende April der Sprung in die Rating-Spitzengruppe. Auch sonst haben die Fonds einiges gemeinsam: Sie werden beide aktiv mit einem Bottom-up-Ansatz verwaltet, sie gehören mit knapp acht Milliarden Euro Volumen zu den größten globalen Aktienfonds, und beide existieren seit mehr als 50 Jahren. Beide Fonds weisen zudem mit jeweils 24 Prozent ein deutliches Übergewicht im Technologiesektor gegenüber dem globalen Aktienindex MSCI World mit 18 Prozent auf, wie Daten per Ende März zeigen.

Tech-Übergewichtung half bei der Verlustbegrenzung
Im laufenden Jahr gelang es den Fonds, ihre Verluste deutlich besser zu begrenzen als die Peergroup und der Peergroup-Index. Während der DWS Vermögenbildungsfonds I und der UniGlobal eine Wertentwicklung von -5,8 sowie -7,8 Prozent zu verzeichnen hatten, kamen die Kategorie „Aktien Welt“ und die Benchmark MSCI World auf -10,2 und -9,4 Prozent. Auch langfristig, beispielsweise über fünf Jahre, überzeugen die Fondsklassiker mit 5,8 bzw. 5,3  Prozent p.a. gegenüber der Kategorie mit 2,1 Prozent p.a. Damit lagen sie zwar leicht hinter dem MSCI World mit 6,2 Prozent p.a., konnten ihr Ergebnis jedoch mit geringerer Volatilität erzielen.

Im Anleihenbereich gehört der PIMCO GIS Euro Bond zu den Favoriten
Seit April gehört der PIMCO GIS Euro Bond mit einem Rating von (A) zu den besten Produkten für in Euro denominierte globale Anleihen. Er wird von einem Fondsmanagertrio um Andrew Balls mit einem aktiven und flexiblen Ansatz verwaltet und nutzt eine Vielzahl an unterschiedlichen Performancequellen wie Duration, Kurvenpositionierung sowie Sektor- und Länderallokation, wobei die Manager auf Diversifikation hinsichtlich ihrer Wetten achten, um die Risiken des Ansatzes zu streuen. Diese Flexibilität hat sich für Anleger ausgezahlt: Mit einer Wertentwicklung von 2,0 und 1,4 Prozent p.a. über drei und fünf Jahre ließ der Fonds seine Peergroup mit 0,6 und 0,5 Prozent p.a. im selben Zeitraum weit hinter sich. Im laufenden Jahr konnte er seine Verluste mit -0,5 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Wettbewerber mit -1,8 Prozent zudem deutlich besser begrenzen.

Die Top10-Upgrades bei den Fonds-Schwergewichten 
Diese zeigt die folgende Tabelle von Scope Analysis.

BNPP Climate Impact seit April nur noch Mittelmaß
Der BNPP Climate Impact gehört mit über einer Milliarde Euro verwaltetem Vermögen zu einem der größten Fonds, die in das Thema „Klimawandel“ investieren. Nachdem der Fonds lange ein Top-Rating (B) in der Kategorie „Aktien Ökologie“ hielt, kam das Rating bereits im März unter Druck und ist nun im April auf (C) abgerutscht. Insbesondere die Risikoindikatoren des Fonds haben sich ab März sprunghaft erhöht. Während die Wertentwicklung des Fonds mit 4,7 Prozent p.a. über fünf Jahre noch vor der Peergroup mit 3,3 Prozent p.a. liegt, bleibt der Fonds seit Jahresanfang mit -15,2 Prozent deutlich hinter der Peergroup mit -9,2 Prozent  zurück. Dies zeigt sich auch am Maximalen Verlust des Fonds, der mit -22,6 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe mit -18,5 Prozent liegt.

Die Top 10-Downgrades bei den Fonds-Schwergewichten

(kb) 

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