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Scope Fondsrating: DWS Deutschland bleibt top, Ethna Aktiv steigt ab

Die Ratingagentur Scope hat in ihrem aktuellen Update vom Januar 2018 rund 6.000 Fondsratings aktualisiert, weitere 96 Fonds wurden erstmals bewertet. Rund ein Drittel der Fonds hält derzeit ein Top-Rating. Bewertet werden Fonds, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen sind.

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Kenneth Leech ist Manager des fast sechs Milliarden Euro schweren Legg Mason WA Macro Opportunities Bond Fund, der nun ein Upgrade auf "A" von Scope erhielt.
© Legg Mason Western AM

Der größte Fonds mit einem Upgrade ist der Legg Mason WA Macro Opportunities Bond Fund. Der fast sechs Milliarden Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Renten Globale Währungen“ wird von Kenneth Leech gemanagt und investiert sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellenländern. Der Fonds verbessert sich erstmals auf das höchste Rating (A). Er gehört damit zu den acht Prozent der am besten bewerteten Fonds in Deutschland. Der Fonds zeigt sowohl über drei als auch fünf Jahre eine deutliche Outperformance gegenüber dem Peergroup-Index. Wesentlich verantwortlich für die aktuelle Rating-Verbesserung ist die jüngste Performance-Entwicklung. Dabei profitierte der Fonds vor allem von seiner insgesamt langen US-Durationsposition.

Ethna-AKTIV mit Downgrade von (C) auf (D) 
Der Ethna-AKTIV ist in diesem Monat der größte Fonds mit einem Downgrade. Der von Luca Pesarini (Bild rechts) gesteuerte, rund 4,4 Milliarden Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Mischfonds Global konservativ“ fällt um eine Ratingstufe ab und ist nun mit (D) bewertet.  Hauptgrund für die Herabstufung ist die vergleichsweise schwache Performance. In drei der vergangenen vier Jahre war die Performance zum 31.12 negativ. Im vergangenen Jahr betrug das Minus 7,3 Prozent. Damit liegt der Fonds deutlich unter dem Peergroup-Durchschnitt.

Sich an der Spitze zu halten, ist ungemein schwer
Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige hingegen behaupten Monat für Monat und Jahr für Jahr ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe.

Aktien Deutschland: DWS Deutschland seit 2006 mit Top-Rating 
In diesem Monat hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in deutsche Aktien investieren. Das Ergebnis: Der DWS Deutschland ragt heraus. Er hält seit September 2006 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Der Fonds wird bereits seit 2002 von Tim Albrecht (Bild links) geführt. Seit 2009 unterstützt ihn Christoph Ohme im Management des rund vier Milliarden Euro schweren Fonds. Beide Manager verfolgen einen Blend-Ansatz – investieren also sowohl in „Value-“ als auch „Growth-Titel“. Auch eine flexible Beimischung von bis zu 50 Prozent deutsche Nebenwerte ist  möglich.

Nebenwerte als Renditeturbo 
Von dieser Möglichkeit haben die Fondsmanager in den vergangenen Jahren Gebrauch gemacht. Der vergleichsweise hohe Nebenwerte-Anteil ist wesentlich für die gute Performance der vergangenen Jahre und das konstante Top-Rating verantwortlich. Auch wenn im Jahr 2018 die Performance mit -24 Prozent unterhalb des Vergleichsindex (MSCI Germany Standard Core) lag: In acht der den vergangenen zehn Jahre gelang dem Fonds eine zum Teil sehr deutliche Outperformance. Auch auf Fünfjahressicht kann der Fonds mit 3,1 Prozent p.a. den Peergroup-Index (2,3 Prozent p.a.) übertreffen.

Top und Flop 10
Die folgende Aufstellung zeigt die jeweils zehn größten Fonds, die eine Ratingverbesserung beziehungsweise -Verschlechterung durch Scope erfuhren. (kb)

 

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