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Schwedische Häuserpreise vor Talfahrt?

Die Hausse am schwedischen Immobilienmarkt, die in den letzten 20 Jahren zu enormen Preissteigerungen geführt hat, scheint erstmal vorbei zu sein.

Stockholm
Stockholm
© Scanrail / stock.adobe.com

Besonders im überhitzten Stockholm sind die Preise seit Ende 2017 abwärts gerichtet. Auch landesweit zeigten sich in diesem Zeitraum leicht fallende Häuserpreise. Damit stellt der Immobilienmarkt weiterhin einen der größten Risikofaktoren für die Wirtschaft dar.

Häuserpreise-Hausse ist vorüber  
Im Chart sind die ​Quartalszahlen des Häuserpreisindex Stockholm/Schweden (linke Skala), dargestellt, wobei der Ausgangswert 100 dem Preisnievau von 2009 entspricht. Dazu kommen noch die variablen Hypothekenzinsen in Prozent, die entsprechend der rechten Skala abgetragen werden.  

Quelle: SCB, Thomson Reuters, BayernLB Research 

Knapper Wohnraum dank reguliertem Mietmarkt
Der zu hundert Prozent regulierte Mietmarkt hat aufgrund des Ausbleibens privater Investitionen zu einem knappen Angebot an Wohnraum geführt. Aufgrund der teilweise Jahrzehnte langen Wartezeiten für den Bezug einer kommunalen Mietwohnung, kommt dem Wohneigentum in Schweden eine besondere Bedeutung zu. Die Kaufpreissteigerungen der letzten Jahre und die niedrigen Zinsen haben zudem zu einer hohen Hypothekenverschuldung der privaten Haushalte geführt. Erschwerend kommt hinzu, dass knapp zwei Drittel dieser Hypothekendarlehen variabel finanziert sind. Fallende Immobilienpreise in Verbindung mit steigenden Hypothekenzinsen könnten den privaten Konsum somit kurzfristig und stark belasten, meinen die Experten der BayernLB Research in ihrem aktuellen Wochenbericht. (kb)

 

 

 

 

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