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Robert Greil, Merck Finck: „Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor!“

Trumps Zolldrohungen könnten der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben. Es ist auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plant. Hinzu kommen politische Risiken wie der anstehende Brexit oder mögliche Neuwahlen in Italien, warnt Robert Greil von Merck Finck.

Robert Greil, Chefanlagestratege von Merck Finck
Robert Greil, Chefanlagestratege von Merck Finck: „Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst. Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor.“
© Merck Finck

Gemessen an seinem Volatilitätsindex schwankte der DAX diese Woche so stark wie seit Jahresbeginn nicht mehr. Und nicht nur der DAX: „Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst“, sagt Robert Greil. „Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor“, meint der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers. Greil weiter: „Trumps Handelspolitik dürfte weiterhin der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben.”

Viele weitere Risiken
Noch sei auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plane. „Darüber hinaus dürfen wir weitere politische Themen nicht vergessen, wie den Brexit-Showdown oder die immer wahrscheinlicheren Neuwahlen in Italien. Gemeinsam mit zunehmenden Rezessionsbedenken gibt es also genügend Zündstoff für weitere Pulsattacken an den Börsen - und damit erhöhte Schwankungen und stärkere Ausschläge.“

Blick auf die kommende Börsenwoche
Konjunkturell spannend wird es kommende Woche in Deutschland vor allem am Mittwoch: dann veröffentlicht das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Merck Finck rechnet in etwa mit demselben Niveau wie im ersten Quartal. Dennoch könnte das Wachstum im Vergleich mit den ersten drei Monaten sogar leicht negativ ausfallen, nicht zuletzt aufgrund von Sondereffekten. Das würde definitiv für Schlagzeilen sorgen.

Ansonsten stehen am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen für August sowie die finale Juli-Inflation auf der deutschen Agenda. Für die gesamte Eurozone wichtig sind am Mittwoch die zweite Schätzung der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal und die Industrieproduktion im Juni sowie am Freitag die Handelsbilanz für denselben Monat.

In den USA folgen auf die Inflationsdaten für Juli (Dienstag) am Donnerstag Produktions- und Einzelhandelszahlen für Juli.  Immobilienmarktdaten und das Michigan Verbrauchervertrauen schließen am Freitag die Woche ab. In Asien sind Chinas Juli-Zahlen für die Industrie und den Einzelhandel am Mittwoch das Highlight. (aa)

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