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Risikomanagement-Konferenz der Union Investment - mit Fotogalerie

Union Investment-Vorstand Alexander Schindler begrüßte am 7. November zahlreiche institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland bei der 14. Risikomanagement-Konferenz in der Rheingoldhalle in Mainz.

Jens Wilhelm, Vorstand Portfoliomanagement und Immobilien bei Union Investment
Einen Blick auf die globalen Kapitalmärkte warf Jens Wilhelm (Bild), für das Portfoliomanagement verantwortlicher Vorstand von Union Investment. Wilhelm geht für 2020 von einem weiteren Wachstum der Weltwirtschaft aus, insbesondere empfiehlt er im aktuellen Marktumfeld Aktien und Rohstoffe. Rentenanlagen hingegen seien vor allem dann geeignet, wenn Risikoaufschläge für eine auskömmliche Rendite sorgen.
© Union Investment

Nobelpreisträger Professor George Akerlof erläuterte den Gästen die Folgen von Informationsasymmetrien an den Märkten und die Bedeutung von Manipulation und Täuschung in der freien Marktwirtschaft. Eine verstärkte Koordination der Geld- und Fiskalpolitik in Europa forderte Professorin Lucrezia Reichlin von der London Business School, zuvor Leiterin der Forschungsabteilung der Europäischen Zentralbank.

Das Thema Renditeaufschläge im Rentensegment vertieften Christian Kopf, Leiter Portfoliomanagement Renten, und Alexander Ohl, Leiter Credit Solutions bei Union Investment. Sie stellten ihre Studie zu Chancen und Risiken verbriefter Unternehmenskredite (CLOs) vor. CLOs seien eine Option, um im Niedrigzinsumfeld eine Mehrrendite zu erzielen – allerdings sollten Investoren langfristig orientiert sein und volatile Phasen aushalten können.

Im Anschluss diskutierten Yoshio Hishida, CEO von Sumitomo Mitsui Trust Asset Management, und Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt von Union Investment, inwieweit Japan als Blaupause für den Umgang mit dem anhaltenden Nullzinsumfeld dienen könne. Ihr Fazit: Die Symptome ähneln sich zwar, doch die Ursachen sind verschieden.

Weitere Einblicke in die Anlagepraxis vermittelten Ewald Stephan, Mitglied des Vorstands der VERKA, und Manfred Hoffmann, Geschäftsführer des Versorgungswerks der Presse. Ewald präsentierte Erkenntnisse im Rahmen der praktizierten ESG-Strategie. Hoffmann vertrat ebenfalls die Meinung, dass die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in das Risikomanagement alternativlos sei. Ein zentraler Faktor seiner Anlagestrategie und für institutionelle Investoren insgesamt sei zudem eine erfolgreiche Immunisierung des Portfolios gegen Zinsänderungsrisiken. (kb)

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