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responsAbility mit wegweisender Transaktion in Development Investments

Von responsAbility verwaltete Fonds übernehmen einen Teil des Nachrangdarlehen-Portfolios der niederländischen Entwicklungsbank FMO und investieren 67,4 Millionen US-Dollar in neun Finanzinstitute aus 14 Entwicklungs- und Schwellenländern.

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Die FMO hat einen Teil ihres Nachrangdarlehen-Portfolios an drei vom Schweizer Asset Manager responsAbility Investments AG verwaltete Investmentfondsl verkauft. Das Teilportfolio umfasst Transaktionen mit neun Finanzinstituten, die in 14 Entwicklungs- und Schwellenländern tätig sind und vorwiegend kleine und mittelgroße Unternehmen bedienen. 

Cashflow-Rechte an bestehenden Nachrangdarlehen
Die im Juli 2016 unterzeichnete Beteiligungsvereinbarung gewährt den drei Investmentfonds Cashflow-Rechte an neun bestehenden Nachrangdarlehen der FMO. Während die FMO offizieller Darlehensgeber der Institutionen bleibt und die Verantwortung für das Portfoliomanagement behält, übernehmen die drei von responsAbility verwalteten Fonds die zugrundeliegenden Risiken eines Anteils von 35 bis 60 Prozent an den von der FMO an diese Institutionen vergebenen Darlehen. 

Basel III als Auslöser für FMOs Schritt
Angesichts der Regulierungsänderungen durch Basel III, durch die es für Banken teurer wird, Nachrangdarlehen in ihren Büchern zu halten, wollte die FMO einen Präzedenzfall für eine bedeutende Sekundärmarkttransaktion schaffen. Ruhi Cosgun, Manager Financial Institutions FMO, betonte, dass diese Transaktion die Fähigkeit der FMO unterstreiche, sich gute Transaktionen zu sichern, die die Bank dann über einen Secondary Sale an andere Institutionen syndizieren könne. Außerdem leiste sie einen bedeutenden Beitrag zur Realisierung des Ziels, den Weg für kommerzielle Investitionen in den Schwerpunktmärkten der FMO zu bereiten.

Diversifikationsvorteile für die drei responsAbility-Fonds
Den von responsAbility verwalteten Fonds bietet diese wegweisende Transaktion die Möglichkeit, auf einen Schlag eine bedeutende Investition in attraktive Anlagewerte zu tätigen, darunter einige Finanzinstitute, in denen der Asset Manager trotz seines bereits bedeutenden Engagements in diesem Sektor bislang noch nicht investiert ist. Zugleich erhöht responsAbility dadurch das Fondsengagement in Nachrangdarlehen. 

Dieser Abschluss verdeutliche die zunehmende Fähigkeit privater Asset Manager wie responsAbility, große Transaktionen einzugehen, sagt Martin Heimes, Head Financial Institutions Debt Financing. Dieser Sekundärverkauf belege den wachsenden Reifegrad von Development Investments im Finanzsektor.

Bereits ein Dutzend Fonds von responsAbility verwaltet
responsAbility verwaltet derzeit insgesamt zwölf Investmentvehikel im Bereich von Development Investments, von denen viele den Schwerpunkt auf Finanzinstitute in Entwicklungs- und Schwellenländern legen. Durch die Bereitstellung von Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen an Banken und Mikrofinanzorganisationen unterstützen die Investmentfonds den Aufbau eines funktionierenden, diversifizierten Finanzsektors in den betreffenden Märkten. Letzterer wiederum ist eine wesentliche Voraussetzung für Entwicklungsfortschritte. (kb)

 

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