Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Regelbasierte STARS-Multi-Asset-Strategien wieder im Risk-on Modus

​Das Fondsmanagement der StarCapital erhöhte im ersten Quartal kontinuierlich die Aktienquoten der regelbasierten Multi-Asset-Strategien STARS Defensiv, STARS Flexibel und STARS Offensiv und schöpft seit Anfang April das Maximum aus.

markus_kaiser__starcapital_01_2015_axelgaube_045.jpg
„Die klar definierten Regeln in unseren Investmentprozessen werden uns, sobald das Sentiment nachhaltig ins Negative dreht, schnell in den Risk-off-Modus bringen, um Gewinne zu sichern. Derzeit sehen wir jedoch noch keine Anzeichen dafür“, resümiert StarCapital-Investmentexperte Markus Kaiser (Bild).
© Axel Gaube / FONDS professionell

 „Unser Handelsmodell hat uns weiter steigende Aktienmärkte signalisiert, und wir sind mit den drei STARS-Strategien wieder im Risk-on-Modus. Das hat den Portfolien seit Jahresbeginn deutliche Wertzuwächse beschert“, freut sich Markus Kaiser, Vorstand und Leiter des Bereichs für regelbasierte Multi-Asset-Strategien bei StarCapital.

Risk-off-Modus im vierten Quartal 2018
Während des volatilen und von heftigen Kursrückschlägen geprägten vierten Quartals 2018 hatten die auf der Auswertung historischer Kurszeitreihen basierenden Signale des STARS-Modells noch den Risk-off-Modus aktiviert, so dass StarCapital die Aktienquoten in den Portfolios konsequent senkte. Durch die Umschichtung von Aktien in risikoärmere Anlageklassen wie konservative Anleihen und Geldmarkt-ETFs konnten die STARS-Strategien den Turbulenzen zum Jahresende größtenteils aus dem Weg gehen und die Drawdowns im Vergleich zu den Aktienmärkten deutlich reduzieren. Dabei wurden risikoreiche Anlagen in den Industrie- und Schwellenländern gleichermaßen und signifikant reduziert.

Im ersten Quartal 2019 steigende Aktienquoten
Nachdem sich die Aktienmärkte zu Jahresbeginn schnell wieder erholten und das Sentiment ins Positive drehte, signalisierte das STARS-Modell Woche für Woche zunehmendes Risikobudget, einhergehend mit einer Erhöhung der Aktienquoten in den drei STARS-Strategien. In den Portfolios wurde dabei insbesondere in Schwellenländer und in Nordamerika investiert. Neben Aktien kamen dabei auch verstärkt Schwellenländeranleihen zum Einsatz. In Europa und Japan zeigten die Modelle zunächst noch eine neutrale Positionierung an, bevor sich auch hier Anfang April Kaufsignale durchsetzten.

Dynamische Steuerung der Asset Allocation
Diese sorgte beim STARS Flexibel zu einer Aufstockung der Aktiengewichtung von zwei Prozent noch zu Jahresbeginn auf aktuell 99 Prozent. Am stärksten profitierte der aktienorientierte STARS Offensiv, dessen Aktienquote dynamisch von 60 auf 99 Prozent heraufgefahren wurde. Das bescherte dem Fonds ein Plus von 12,4 Prozent per Mitte April. Doch ob das Sentiment vor dem Hintergrund der weiterhin ungelösten politischen Konflikte, wie u. a. der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA, China und Europa, positiv bleibt, bleibt abzuwarten. Während sich die Konjunktur spürbar eintrübt, sorgt die expansive Geldpolitik der Notenbanken und das daraus resultierende Niedrigzinsumfeld weiter für Rückenwind an den Aktienmärkten. (kb)

 

 

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen