Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Reederei A.P. Moller-Maersk gewährt als "Insider" Konjunktureinblicke

A.P. Moller-Maersk ist für die weitere Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr nur verhalten optimistisch und warnt vor einer “scharfen Korrektur” der Nachfrage.

adobestock_c_engel.ac__containerhafen_hamburg.jpg
© engel.ac / stock.adobe.com

Die Kopenhagener Reederei A.P. Moller-Maersk, die als Gradmesser für den Welthandel gilt, erwartet nur ein “gedämpftes” Wirtschaftswachstum in diesem Jahr, wodurch das Volumen der Containerschifffahrt um bis zu 2,5 Prozent schrumpfen dürfte. Das ist einem Bloomberg-Bericht zu entnehmen.

Normalisierung bei den Lieferketten und damit auch in der Schifffahrt
Die letzten zwei Jahre bescherten Maersk und seinen Konkurrenten außergewöhnlich hohe Frachtraten aufgrund von Versorgungsengpässen und einem Mangel an Schiffen. Diese Situation normalisiert sich nun.

Die Welt steht vor einer “signifikanten Lagerbestandsanpassung” nach einer Zeit, in der die Nachfrage “absolut außergewöhnlich” war, sagte Vincent Clerc, der Anfang des Jahres das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernommen hat, in einem Bloomberg-TV-Interview. “Mit der Normalisierung der Welt nach der Pandemie haben wir eine Verlangsamung der Nachfrage erlebt“, sagte der CEO. Der Containerriese erwartet ein Wachstum im Einklang mit dem Markt, eine Prognose für 2023, die die Schätzungen der Analysten verfehlte.

Maersk, das etwa ein Sechstel aller weltweit beförderten Container umschlägt, prognostizierte am Mittwoch, dass sich die Nachfrage in einer Spanne von minus 2,5 bis plus 0,5 Prozent bewegen werde. Im November noch war der Reeder von einem “weitgehend stabilen bis negativen” Markt ausgegangen.

"scharfe Korrektur der Nachfrage"
Der “Überkonsum von Gütern” führe nun zu einer “scharfen Korrektur” der Nachfrage, so das dänische Unternehmen. Der Schlüsselmarkt China kämpfe und viele Schwellenländer seien “anfällig”, da sie mit einer hohen Verschuldung in den Abschwung gingen, so Maersk weiter.

“Vor dem Hintergrund der sich verlangsamenden Wirtschaftstätigkeit und der nachlassenden Engpässe in der Lieferkette im Jahr 2022 begannen die Unternehmen, ihre Lagerbestände aufzustocken, was sich negativ auf die Handelsaktivität auswirkte”, so das Unternehmen.

Die Volumina im Ozean-Segment fielen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei auf den meisten Seerouten zu beobachten gewesen, so das Unternehmen. (aa)

Frachtraten: Wie gewonnen, so zerronnen

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schließen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren